Heiho, Heiho!

11. Juni 2012 § 54 Kommentare

Ich betrete das Behandlungszimmer meines Zahnarztes.
Dort bumsen gerade zwei Störche.

Mein Zahnarzt ist ein Wohlfühlzahnarzt. Auf seiner Webseite steht viel von “Atmosphäre”, “Verständnis” und “Entspannung”. Im Wartezimmer bekommt man Tee – und im Behandlungsraum jetzt auch Vögel. Denn gegenüber des Behandlungsstuhls hängt neuerdings ein fetter Flachbildfernseher, auf dem in einer Endlosschleife “Nomaden der Lüfte” läuft.

Die Störche lassen voneinander ab, und ich setze mich in den Stuhl. Die Helferin hängt mir ein Lätzchen um. Ich bin nur zur Kontrolle hier. Es ist nichts Schlimmes zu erwarten, doch die Vögel verunsichern mich etwas. Jetzt balzen gerade Auerhähne, stellen ihre Federn auf, machen mächtig einen auf dicke Hose. Die Helferin tut so, als wäre nichts, und tippt etwas in einen Computer. Mein Wohlfühlzahnarzt betritt den Raum und fährt mich im Stuhl nach hinten. Er hält seinen Spiegel in meinen Mund und murmelt etwas. Ich kriege die Auerhähne nicht aus meinem Kopf. Vorwurfsvoll sagt der Zahnarzt: “Wir haben ja bereits vergangenen Dezember über Ihre alten Füllungen gesprochen.”

Ja, haben wir – das Ganze war aber eher eine unverbindliche Empfehlung, und so lange in meinem Mund nicht Polen offen ist, halte ich ihn gemeinsam mit meiner Geldbörse geschlossen. Denn Gebrauchtwagenhänder, Versicherungsvertreter und Zahnärzte nehmen sich bekanntlich nichts, was ihren Sinn fürs Geschäftliche angeht. Ich brumme unverbindliche Zustimmung, aber gleichzeitig verbindliche Ablehnung.

An dieser Stelle kommen wieder die Auerhähne ins Spiel. Mein Wohlfühlzahnarzt nimmt einen Stift mit Lampe in die Hand, macht damit ein Foto von meinen Zähnen, schaltet die Vögel ab, fährt mich im Stuhl hoch und projiziert meinen Backenzahn in Einmeterfünfzig mal Einmeter auf den Fernseher. “Sehen Sie”, sagt er, “die Ränder der Füllung. Die schließen nicht mehr richtig. Das öffnet Bakterien Tür und Tor. Nicht mehr lange, und es bricht Ihnen alles raus.”

Ich blicke auf meinen Zahn, einen Riesenzahn, ein Zahn, der die ganze Kopfseite des Behandlungszimmers einnimmt – mit einem Grand Canyon aus Zahnschmelz und Kunststoff-Füllung. Ich sehe die Ränder, die der Doktor meint, geradezu scheunentorartig geöffnete Höhlen, einsdreißig mal achtzig und bestimmt zehn Zentimeter hoch. Mir wird heiß und kalt. Vor meinem inneren Augen zieht just in diesem Moment ein Regiment von Karies und Baktus in mein Backenzahnberkwerg ein – in Reih und Glied, die Spitzhacken geschultert, “Heiho, Heiho!” singend.

Als ich das Zimmer verlasse, um mir am Empfang zwei Termine zu holen, fliegen an der Wand kleine, braune Gänschen mit wackelndem Hals nach Norwegen. Sie sehen glücklich aus. Ihr Fernseher ist bald refinanziert.

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§ 54 Antworten auf Heiho, Heiho!

  • engelchenfiona sagt:

    *hust* also die ersten Zeilen..nenene
    beim zahnarzt bekomm ich sowas zum glück nicht zu sehen
    bei meiner arm- op um den nerv frei zu legen da waren an der decke fische und palmen bilder zu sehen, aber störche die zu gange sind nich…ich glaub muss auch nicht :D

  • Huldaswift sagt:

    Super Story! Habe Tränen gelacht. Danke dafür! Wo ist eigentlich Dein Flattr-Button?!

  • Christiane sagt:

    Oh mein Gott, hast Du Dich jetzt von der Technik breitschlagen lassen?! Und hättest Du der Behandlung auch zugestimmt, wenn er Dir kein Kinoleinwandbild gezeigt hätte?? ;-)

  • Friederich sagt:

    Ich kann mich gar nicht an kopulierende Störche in »Nomaden der Lüfte« erinnern. Nun ja, es sind halt Vögel, da ist es wohl ihres Amtes, zu vö …

    Aber was ganz anders hat mich beeindruckt: Was ist denn das für ein Supergerät, mit dem der Zahnarzt da die Mundlandschaft spontan photographiert und projiziiert hat?

    • jpr sagt:

      Ich habe die ganze Zeit ueberlegt, wie man nun den Grammatikscherz unterbringt. Den, der erklaert, warum Gross- und Kleinschreibung wichtig sind: ‘menschen sind gut zu voegeln’.
      Danke fuer den Aufhaenger. ;)

    • Frau Vorgarten sagt:

      ich dachte, es wäre
      “helft den armen vögeln”

    • Nessy sagt:

      @Herr Friederich: Es ist, glaube ich, ein ähnliches Gerät, wie der Klempner es benutzt, wenn er in Ihrem Klo guckt, wo die Verstopfung sitzt: eine Art Endoskopie-Kamera.

    • Friederich sagt:

      Oh. Ich hoffe, der Zahnarzt kann sich sein eigenes Gerät leisten und teilt es sich nicht mit dem Klempner in der Nachbarschaft. Wenn so ein Teil halbtags beim Klempner die Rohre inspiziert und danach beim Zahnarzt die Zähne … nich so schön, der Gedanke.

  • Änni sagt:

    *wieher* erinnert mich daran, dass ich seit fast 7 Jahren nicht mehr beim Zahnarzt war. Ja, ich sollte da dringend mal wieder hin. Leider sind die Preise in der Schweiz wohl eher wie in Monaco als wie in Rumänien. Und mein viermonatiger Ego-Trip in Südamerika hat ganz klar Vorrang. Der nächste Zahnarzt in der Schweiz wird sich die Wurstfinger reiben…

    • Nessy sagt:

      Sieben Jahre ohne Zahnarztbesuch? Oh. Da lasse ich doch lieber mal reingucken, ob alles in Ordnung ist – und gucke mir einmal im Jahr Vögel an.

    • swuuj sagt:

      Gespräche mit einem südamerikanischen Zahnarzt wird vokabelmäßig völlig neue Welten eröffnen… Hoffentlich muss es nicht dazu kommen.

    • Nessy sagt:

      Wurzelbehandlung = root canal treatment
      einen Zahn überkronen = to cap a tooth
      Vollprothese = full denture

      Da geht was.

    • Wolfram sagt:

      Und nichts läßt erwarten, daß der Südamerikaner Englisch kann…
      Mit Spanisch käme man wohl eher weiter…

  • Ich komme aus dem lachen nicht mehr hinaus!!!!!!!!!!!

  • Großartiger post!

    Ich wusste nicht, dass der Themenbereich “Risikodemonstration beim Kunden” nun auch schon bei H̶e̶i̶l̶k̶u̶n̶d̶l̶e̶r̶n̶ Zahnärzten derart Einzug gehalten hat.

    In HD und Breitbild fällt die Dringleichkeit einer Dentalreparatur doch gleich mal viel dringlicher aus, das ist klar.

    Ich überlege nun krampfhaft an einer ähnlich wirksamen Übersetzung dieses Effektes in meine Branche.

  • Elle sagt:

    Oh, der Post kam gerade recht, wo ich mir doch neulich auch am Empfang zwei Termine geben lassen musste, von denen der erste morgen früh stattfindet… grauslich bleibt er, der Zahnarztbesuch, wasauchimmer da für Wohlfühlatmosphäre sorgen soll!

    • Nessy sagt:

      Alles Gute heute Morgen! Die moderne Anästhesie wird die Veranstaltung zu einem Wellnesstermin machen.

      Naja, fast.

  • jpr sagt:

    Vielleicht ist es ja weniger zur Beruhigung, sondern einfach, dass den Leuten vor lauter Staunen der Mund sowieso offensteht (und nach Ihrer Schilderung vielleicht auch einfach nur VerkaufsUnterstuetzungsmaterial)?

    Jedenfalls macht das ungeahnte Moeglichkeiten auf: Live-Uebertragung beim Fuellungsaustausch. Public-Viewing der Vorpatienten im Wartezimmer. Und alles in HD.
    Seien sie froh, dass sie schon zwei Termine sicher haben. Demnaechst wirds voll bei Ihrem Zahnklempner.

    • Nessy sagt:

      Public Viewing finde ich super. Nur spontaner Jubel sollte während der Behandlung unterbleiben.

    • Friederich sagt:

      Sie wissen aber schon, daß »public viewing« im Englischen eigentlich das öffentliche Aufbahren eines jüngst Dahingeschiedenen bezeichnet?

    • Nessy sagt:

      Je nachdem, wie die N11 abschneidet, kommt das ja hin.

    • jpr sagt:

      Ja – im Zusammenhang mit der Trauerfeier fuer diesen Torwart war’s dann das erste Mal korrekt gebraucht. Je nachdem, wie die Fuellung oder der Zahn aussieht mag es aber auch im uebertragenen Kontext hinkommen. :)

  • flyhigher sagt:

    Ich habe Angst vor soviel Hitec. Manche Dinge in meinem Körper sollten mir definitiv verborgen bleiben.

  • Chris sagt:

    Falls Zweifel an der Notwendigkeit von Reparaturen bestehen. Da führt das hin:

    http://blog.oktolyt.net/a-world-of-pain/
    http://blog.oktolyt.net/kronung-vorstufe/
    Zweiterer Link mit Bildern. In Farbe. Und bunt! Besonders zu empfehlen.

    Das mit Bildschirm und tooth-cam hat mein Zahnarzt schon länger. Man ist dann doch irgendwie motiviert zu putzen und/oder schnell handeln zu lassen.
    Ein Schelm, wer Böses denkt. ;)

    • Nessy sagt:

      Welch schöner Bilderbogen. Zum Glück ging’s bei mir nur um eine neue Füllung. Alles also ganz harmlos und im Bild nicht mal halb so spektakulär.

  • michaela sagt:

    Ha, das klingt original nach meinem Zahnarzt! Ich denke auch immer, irgendwie muss er das ganze Gebimmel und Gebammel ja finanzieren … und dann zücke ich mein Portemonnaie mal eben im Rausgehen. Andererseits habe ich ihm aber auch einiges zu verdanken, das er mithilfe der Technik ziemlich gut hingekriegt hat. Ich sag nur: Eine Krone in zwei Stunden fertig “geschnitzt” und “eingebaut” … und sitzt super – hat vielleicht doch manchmal auch Vorteile das ganze Schnickeldi.

    • Nessy sagt:

      Yep, Schnickeldi ist manchmal nicht schlecht. Und ein gut weitergebildeter Zahnarzt, der sich mit modernen Behandlungsmethoden beschäftigt, auch.

    • energist sagt:

      Moderne Technik ist das einzig Schöne am Zahnarztbesuch. Und die neusten Zahnfräsen machen Ihnen ihre Brücke nicht nur in fünf Minuten fertig, sie sehen auch noch gut aus dabei. Und werden lässig mit einer App auf dem iPad bedient.

  • Gottfried sagt:

    Es war mir eigentlich sofort klar, dass bei „Wohlfühlzahnarzt“ die Alarmglocken läuten müssen. Und die Falle ist hier ja herrlich beschrieben.

    Und allmählich dämmert mir, warum ich beim Anblick von “fröhlich singenden Zwergen unter Tage” nicht die rechte Fröhlichkeit empfinde.

  • kinderdok sagt:

    exakt das gleiche bei meinem zahnarzt auch erlebt (abgesehen von den störchen) – diese minikamera-schauen-sie-mal aktion ist schon sehr suggestiv. schlechtes gewissen wegen mangelnder mundhygiene inklusive.
    aber da meine letzte echte füllung tatsächlich schon ein paar jährchen zurück liegt, habe ich mein geld in sein spendensäckel geworfen – einschließlich der unterschrift für den vorab erhöhten abrechnungsfaktor von 4,7 … den die kasse neverever erstatten wird.

  • crocodylus sagt:

    Da lobe ich mir meinen Zahnarzt. Er klebt und macht und rettet, wo es nur geht. Obwohl er beim Neuneu viel mehr verdienen würde. Das hält jetzt noch ne Weile, sagt er. Ausser den selbst gemalten Dankesbildern seiner Patienten muss ich nichts an den Wänden angucken. Im Wartezimmer leiet die Geo und im Telefonbuch steht seine Privatnummer. Für Notfälle, sagt er. Und bei dicker Backe kommt er auch Sonntag Morgen in die Praxis. Ein Goldschatz ist er.
    Und er arbeitet tatsächlich im Naturschutz, nicht nur medial.

    • Nessy sagt:

      Dankesbilder an den Wänden? Das hat etwas von den Neugeborenenfotos beim Gynäkologen.

    • crocodylus sagt:

      Ja, so ähnlich. Oder von Patienten, die in Naturalien bezahlen? Das traue ich im nämlich zu, dass er das annimmt.

    • Nessy sagt:

      Beim letzten Projektabschluss hat mich die Kollegin aus Freude über das Ergebnis mit Vanilleschneckchen bedacht. Fand ich fair. Leider hat sich das bislang in der Firma nicht eingebürgert.

    • crocodylus sagt:

      So ein Schild am Schreibtisch “Bin offen für Naturalien” wirkt oft Wunder.
      Leider darf ich nicht.
      Bei mir wäre das ab drei Euro fuffzig schon Bestechung und ich bekäme ne Diszi.

  • Lobo sagt:

    Ich habe sehr gelacht !

  • antagonistin sagt:

    Wohlfühlzahnarzt? 2 neue Termine? Ernsthaft jetzt?

    Der Knabe wäre bei mir binnen Stunden bei sämtlichen Arzt-Bewertungsportalen als Persona non grata gelistet worden, aber so was von. Der hat doch den Schuss nicht gehört. Die miese Methode der Abzocke durch Einschüchterung ist eines. Ein solches Verhalten ist für Zahnarztphobiker ein echter Horror, der vermutlich nicht ohne Folgen bleibt.
    Was kommt als Nächstes? Ein Psychrembel mit Lupe zur Bildvergrößerung als Wartezimmerlektüre?

    • Nessy sagt:

      Ich bin übrigens recht zufrieden mit dem Zahnarzt. Um nicht zu sagen: Es ist der beste Zahnarzt, den ich bislang hatte. Nur seine Verkaufsmethode habe ich durchschaut.

  • Mary Malloy sagt:

    Kaffee mit viel Milch und ohne Zucker dann wohl. Aber schmeckt das überhaupt?!

  • Bei mir ist so eine Füllung mal entzwei gebrochen, was auf den Nerv gedrückt hat und furchtbar furchtbar weh tat.

    Danach brauchte ich eine Wurzelbehandlung.

    Kann sich also alles als gute Investition erweisen!

    • Nessy sagt:

      Deshalb mache ich das auch. Nur deshalb. Weil ich Schiss vor solchen Szenarien habe.

    • Kann nur jedem dazu raten, denn das war 1. teuer, 2. langwierig und 3. TAT DAS WEH WIE SONSTWAS!

      Jeder, dem der Doc dazu rät, soll sich überlegen, ob die kleine neue Füllung den ganzen Quatsch da ↑ als potentielles Risiko wirklich rechtfertigt. Ich renne mitlerweile lieber 3x zum Zahnarzt als das auszusitzen.

  • Herrlich! Was man für Erlebnisse beim Zahnarzt sammeln kann..

    übrigens bin ich nach einer langen Pause wieder zurück beim ehrenWORT – doch stirbt das Blog aus?:(
    wir würden uns freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust.

    • Nessy sagt:

      Ich kann gerne mal wieder was schreiben – so in ein paar Wochen, wenn ich mit der Verteidigung der Doktorarbeit durch bin.

  • Martin Jost sagt:

    »Eine Anziehungskraft, einen seltsamen Reiz besaß dieses Wartezimmer, und das war ein stattlicher bunter Papagei mit giftigen kleinen Augen, der in einem Winkel inmitten eines Messingbauers saß und aus unbekannten Gründen Josephus hieß. Mit der Stimme eines wütenden alten Weibes pflegte er zu sagen: „Nehmen Sie Platz … Einen Momang …“, und obgleich dies unter den obwaltenden Umständen wie ein abscheulicher Hohn klang, war Hanno Buddenbrook ihm mit einem Gemisch von Liebe und Grauen zugetan. Ein Papagei … ein großer, bunter Vogel, welcher Josephus hieß und reden konnte! War er nicht wie entwischt aus einem Zauberwalde, aus einem der Grimmschen Märchen, die Ida zu Hause vorlas? … Auch das „Bitte“, mit dem Herr Brecht die Tür öffnete, wiederholte Josephus aufs Eindringlichste, und so geschah es, daß man seltsamerweise lachend das Ope­rationszimmer betrat und sich auf den großen, unheimlich konstruierten Stuhl am Fenster setzte, neben dem die Tret­maschine stand.«

    — Thomas Mann: «Buddenbrooks»
    (Siebenter Teil, Siebentes Kapitel)

  • Wolfram sagt:

    Mir haben mittlerweile drei Zahnärzte in drei Bundesländern und einer in Frankreich erklärt, daß man in Backenzähne keine Kunststoff-Füllungen macht, weil die zu unflexibel auf den hohen Druck reagieren und schon mal einen Zahn sprengen können; da nehme man lieber Metall… Kunststoff sei auf Schneidezähne zu beschränken, weil man die sehen könne und weil die Reparaturflächen in der Regel keinem besondern Kaudruck ausgesetzt seien.

    Davon abgesehen sind meine Inlays wesentlich haltbarer als die Kunststoffteile in den Schneidezähnen; letztere altern eher schlecht. Die Inlays dagegen gehen rüstig auf die 20 Jahre zu, ohne im Mindesten zu schwächeln.

  • Scar sagt:

    Ein ähnliches Zahnarzterlebnis hatte ich erst vor kurzem; Ich war zum ersten Mal in dieser Praxis. Im Wartezimmer stand ein Radio, das eine CD abspielte- Endlosschleife – eine schreckliche, dudelnde Melodie war zu hören,die sollte wahrscheinlich beruhigen, aber bewirkte bei mir das genaue Gegenteil. Normalerweise habe ich keine Angst vorm Zahnarzt. Ich bekam schwitzige Hände und mein Herz raste, als ich nach etwa 20 Minuten aufgerufen wurde. Es war mir richtig unangenehm, derart nervös und angespannt da zu liegen. Ich war eigentlich nur zur Routine da, die Zahnärztin entdeckte aber eine Zahnfleischentzündung am Weisheitszahn links unten. Während sie ihre Arbeit verrichtete, erklärte sie mir, was sie da gerade machte…….ich verzichte auf genauere Darstellungen..Sofort hörte ich in meinem Kopf das Gedudel aus dem Wartezimmer,ich machte *mhmh*, was die Ärztin wohl falsch interpretierte- sie hörte kurz auf und sagte dann : Ich bin ja gleich fertig.
    Als sie fast fertig war,schaute ich kurz nach unten…..oh weh – mein Blut wurde abgesaugt, aus meinem Mund- mir wurde schlecht……und es wurde auch nicht besser, als sie dann noch eine eklige salbe auf die entzündete Stelle gab – mit dem Rat : Sie müssen ,,ES” mindestens noch 20 Minuten ertragen,- wurde ich entlassen und ging nach Hause. Daheim angekommen musste ich mich der, ich nenne sie mal ,,Brechsalbe” entsprechend entledigen. Am nächsten Tag ging es mir wieder fabelhaft und auch die Entzündung war komplett verschwunden.

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