Heldinnen in Strumpfhosen

10. August 2012 § 112 Kommentare

Wenn Sie mich bislang vor Ihrem inneren Auge in der Kategorie “Sexsymbol” geführt haben, halten Sie jetzt bitte inne und lesen Sie nicht weiter. Allen anderen erzähle ich, wie ich am Wochenende zur Heldin werde.

Es gibt Menschen, auf die haben Feinstrumpfhosen eine erotisierende Wirkung. Ich gehöre nicht dazu. Was unten am Bein hübsch aussieht, endet im Schritt in einem wulstigen Zwickel, der sich fahrig über das Gesäß windet und in einem dicken, hansaplastfarbenen Bund mündet. Strumpfhosen haben etwas schauderhaft Krankenhausartiges; Melitta-Filtertüten für untenrum; noch dazu fühlen sie sich an, als führe man mit der flachen Hand über ein Fernsehbild.

Ich habe also kein glückliches Verhältnis zu Feinstrumpfhosen. Das betrifft besonders die Exemplare unter 20 den. Dennoch werde ich am Wochenende eines tragen. Denn ich bin auf einer Hochzeit eingeladen, und der Anstand sowie das gewählte Gewand gebieten es, während der Messe, aber natürlich auch sonst, eine Nylonstrumpfhose zu tragen.

Zu meiner pauschalen Geringschätzung Strumpfhosen gegenüber gesellt sich ein praktisches Problem: Aufgrund meiner Beinlänge ist es schwierig, ein passendes Objekt zu finden. Vor allem bei sehr dünnen Modellen gelangt der Schritt nicht dorthin, wohin er soll – stattdessen hängt er zwischen den Oberschenkeln fest; den Bund kann ich dennoch bis unter die Brüste ziehen, weil große Strumpfhosen für kleine Dicke mit massigen Bäuchen, nicht aber für große Normale mit langen Beinen gemacht sind.

Eine Bekannte verriet mir nun einen Trick: “Trag eine zweite Unterhose über der Strumpfhose”, sagte sie, “eine von den festen, baumwollenen. Das hält den Schritt im Schritt.”

Sie wissen sicherlich, wer der einzige Mensch ist, der seine Unterhose über der Hose tragen darf.

In diesem Sinne:
//*wirft Supernessy-Cape über
//*fliegt zur Hochzeitsfeier

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§ 112 Antworten auf Heldinnen in Strumpfhosen

  • Blogolade sagt:

    Ich sehe, wir haben die gleichen Probleme, auch wenn ich ein paar Centimeter kleiner bin.
    Ich trage lieber Halterlose, da passiert das nicht. Vielleicht schauen Sie einmal danach, bevor sie doch vor Verzweiflung die Unterhose drüber…?
    Mit Halterlosen braucht man auch nicht bei jedem Toilettengang um Laufmaschen fürchten

    • Nessy sagt:

      Sind die denn lang genug? Ich meine: Nicht, dass sie direkt über dem Knie enden. Das sähe ja auch etwas komisch aus.

    • jpr sagt:

      Wenn Sie den Strumpfsaum zeigen funktioniert es dann wieder mit der Kategorieneinordnung. Ob Sie das als Nutzen zaehlen wollen, ost eine andere Frage.

    • Nessy sagt:

      Ich bin gedanklich eindeutig zu wenig verrucht.

    • jpr sagt:

      Sie sehen halterlose Struempfe tragen vielleicht auch unter einem utilitaristischeren Gesichtspunkt…

    • Nessy sagt:

      Wenn man drinsteckt, hat man immer eine andere Meinung, als wenn man draufguckt. #tagderweisheiten

    • energist sagt:

      Sie denken heute in der Tat zu wenig verrucht, werte Nessy, sonst haetten Sie sich die Formulierung dieses Spruches nochmal ganz genau ueberlegt.

    • Nessy sagt:

      Verdammt. Ich hab’s echt nicht drauf.

      Eben erst habe ich im real life die Formulierung verwendet: “Man muss aufpassen, in welches Aioli man seine Möhre tunkt.” Habe geschlagene zwei Minuten gebraucht, bis ich kapiert habe, warum die Kollegen lachen.

    • jpr sagt:

      Danke Herr energist. Habe mir den entsprechenden Kommentar verbissen…

    • Lobo sagt:

      Meine Auszubildene neulich:

      Beratungsgespräch Kugelschreiber, es geht um Schreibgeräte mit Gummigriffstück und ohne.

      Folgender Satz brachte dann den ganzen Laden zum Lachen:

      ” Mit Gummi mag ich lieber!”

  • papappa sagt:

    strumpfhosen sind bäh, wie sie schon richtig feststellten sind zwickel und bund recht unerotisch. mit halterlosen oder gar strapsen sieht es aber schon wieder ganz anders aus, dann klappt es auch mit dem “sexsymbol” ;)

  • fratzi sagt:

    Hasse auch Strumpfhosen. Trage halterlose Strumpfhose!

    LG fratzi

  • Ellen sagt:

    *snicker*
    Ich rate auch zu halterlosen Strümpfen. Ich bevorzuge die von Wolford (kosten was, sinds aber wert!), die werden übrigens mit der Größe vor allem länger, nicht weiter.

    Nochn Vorteil: man kann die Beine einzeln wegwerfen, wenn sie kaputt gehen und das verbliebene Einzelstück als Ersatzteil im Täschchen mitführen, wenns ne unerwartete Panne gibt. Geht natürlich nur, wenn man farbgleich kauft.

    • Nessy sagt:

      Das ist natürlich ein Argument. Wie stehen Sie zu Falke? Ich bin ja ein großer Falke-Fan. Allein schon, weil die Socken aus Schmallenberg kommen.

    • Ellen sagt:

      Aus mir unerfindlichen Gründen habe ich nur gröberes (karierte Kniestrümpfe und so…) von Falke in der Schublade. Feinwirkware ist mir bislang nicht in den Einkaufskorb gesprungen.

      Ich kann beim nächsten Outletbesuch gerne mal das Falke-Angebot diesbezüglich abklappern und ggf. antesten – was Ihnen aber für die anstehende Hochzeit vermutlich nichts bringen wird.

      Ausserdem ist meine Beinlänge nur ein stark eingeschränkter Maßstab für Ihren Bedarf. Den Wolford-Tip kann ich auch nur ruhigen Gewissens geben, weil die lokale Verkäuferin geschmeidige zwei Köpfe größer ist als ich. Selbst kann ich den Längenvergleich nur zwischen S (wird ab 162 knapp) und M (dürfte gut bis über 170 gehen – jeweils bei normaler Figur) bestätigen.
      Ein gewisses Weitenplus gibt es natürlich auch, aber das verschnurzelt irgendwie in den geschickt gestrickten Maschen. Bei diesen Beinschläuchen scheint nur das Gesamtvolumen der Beine eine wirkliche Rolle zu spielen; wie sich dieses verteilt ist eher sekundär.

      (Vielleicht wäre das ein neuer Ansatz für Größenangaben?)

    • Nessy sagt:

      Ich werde das noch einmal prüfen. Es hört sich aber gut an. Wenn frau mit 1,70 noch M tragen kann, sollte XL für 1,85 Meter wohl ausreichen.

  • Jannewap sagt:

    /*Klugscheißerei mit nem dicken Sorry vorab*/
    Es gibt nur einen Menschen der eine Unterhose über der Strumphose tragen darf: Robin Hood – der andere ist Kryptonier ;-)

  • Jannewap sagt:

    Ups, einen vergessen: Batman!

  • Elle sagt:

    Ach, das ist ja interessant, soviele Halterlose-Befürworterinnen gleich. Hab mich da nie drangetraut, weil ich dachte, dass die bestimmt entweder rutschen oder die Blutzufuhr am Oberschenkel abschnüren. Nein?

    • Ellen sagt:

      Nein. Weder noch. :-)
      Man spürt sie quasi nicht und hat immer ein kühles Lüftchen untenrum. Vom geringeren Laufmaschenrisiko beim Toilettenbesuch mal ganz abgesehen.

      (Zumindest ist das so, wenn man nicht die Dinger ausm Supermarkt kauft.)

    • Nessy sagt:

      “… immer ein kühles Lüftchen untenrum.”

      Hihi. Wie neckisch.

      @Frau Elle: Die Sorge treibt mich auch um. Nun ja, zu späterer Stunde kann man die Strümpfe vielleicht auch ablegen.

    • Blogolade sagt:

      Die rutschen weder noch schnüren sie ab, denn sie haben oben in der Spitze eine Gummierung versteckt die gut auf der Haut haftet. So bleibt frau der Einsatz von Sekundenkleber erspart

  • Ganz am Rande sei bemerkt, dass die Unterhose-darüber-Nummer zu wirklich großer Verwirrung führen könnte, sollte es zu späterer Stunde im Rausche der Feier zu übermütigen manuellen Eingriffen potenzieller Geschlechtspartner kommen.
    Das ist wie Muttis Schlüpper-Weisheit: Immer morgens dran denken, was den Tag über an schlüpperrelevanten Ereignissen passieren könnte!

    Viel Spaß wünscht
    Herr Banger
    (In atemberaubender Kürze selbst Gastgeber einer solchen Veranstaltung, selber allerdings keine Strumpfhose tragen werdend.)

    • Nessy sagt:

      Heiraten Sie auch an diesem Wochenende? Oder erst an einem der Wochenenden danach?

      Da ich keine schlüpperrelevanten Ereignisse erwarte, ist dieses Argument sekundär. Aber auch ohne erwartbare Übergriffe trägt allein der Gedanke, untenrum Superman zu sein, nicht gerade zur Ausstrahlung bei.

    • Ich habe noch einen Monat. Also gefühlt irgend etwas um die zwei Stunden oder so…

    • Chris sagt:

      Tun Sie’s nicht! Sie sind doch noch so jung! (?)
      Oder…hat man etwas gegen Sie in der Hand? Eine Feuerwaffe?
      Oder…ah, jetzt weiß ich’s…es ist wegen der Steuer. Sehr schlau.

    • Oh, das habe ich die Tage auch mal durchgerechnet. Fazit: Falls Sie aus steuerlichen Gründen heiraten möchten und beide einem Vollzeitjob nachgehen: Lassen Sie’s.

    • Chris sagt:

      Lassen Sie das bloß nicht die Auserwählte hören…also dass Sie da was gerechnet haben.
      Die zwischenmenschliche Komponente ist doch Grund genug! Allein der Gedanke, da etwas rechnen zu wollen… ;)

      *hust*
      Aber bei mir hatte sich das da vor sechs Jahren schon gelohnt.
      Ich: Vollzeitjob.
      Sie: Studentin.
      Finanzamt: :(
      Konto: :)

    • Ellen sagt:

      Man kann auch aus anderen als finanziellen Gründen heiraten?

      Wieder was gelernt. ;-)
      (Seit zwei Jahren machen wir die Steuererklärung gern…)

  • Chris sagt:

    Ich (geschlechtsbedingt von Natur her nicht Träger von Strumpfhosen jedweder Art) habe nie verstanden, warum Frau sowas anzieht. Oder denkt, sowas anziehen zu müssen.
    Das weibliche Bein als solches muss wegen mir nicht verhüllt werden, mir fällt da jetzt kein Anlass ein, der das erfordern würde. Für mein Empfinden.
    Da sieht man doch dann gar nix mehr vom Bein!
    Die Zeiten, in denen ein nackter Knöchel die Zeigende direkt als leichtes Mädchen abstempelte sind ja glücklicherweise vorbei.
    In diesem Kontext – unterscheiden sich Arm und Bein hier von der Sache her? Arme (und auch Schultern) werden gerne gezeigt – Beine nicht…

    • Nessy sagt:

      In einer katholischen sauerländischen Kirche halte ich meine Beine mal lieber bedeckt. Nicht, dass noch ein Blitz vom Himmel fährt und irrtümlich das Brautpaar erschlägt. Abgesehen davon kann ich trotz regelmäßiger Leibesübung einen leichten bis mittelschweren Hang zur Orangenhaut nicht abstreiten.

    • Chris sagt:

      Als Agnostiker kann mich das Kirchenargument naturgemäß nicht beeindrucken – gibt es in der Bibel Kleidungsvorschriften? Oder hat sich das jemand ausgedacht und gehofft, ‘Gott’ stimmt stillschweigend zu?
      So oder so würde ‘Gott’ natürlich allerhöchstens Sie, niemals aber das sich unter seinem Dach religiös verbindende Paar mit statischen Entladungen heimsuchen.

      Und was den Hagelschaden angeht – also wenn’s so arg ist, dass man es optisch nicht mehr ertragen kann…dann nützt auch eine Strumpfhose nicht mehr.
      Im Übrigen kann ich nicht verstehen, warum Frauen da so ein Gehampel drum machen. Die Bierwampe bei Männern lässt sich nicht verstecken – und die allermeisten Männer denken sich da Nullkommanichts bei, dass man sie sieht.

    • Ellen sagt:

      Rein praktische Erwägungen.

      Einige Damen normaler Figur leiden unter sog. ‘Schleifschenkeln’, was ein Tragen von Röckchen ohne Trennschicht zwischen den Oberschenkeln mitunter unangenehm macht. (Haben Sie sich schonmal einen Wolf gelaufen? Beim Joggen vielleicht?)

      Ausserdem möchten einige Damen mitunter nicht unbedingt den ganzen Tag barfuss in Schuhen stecken. Auch dort wird eine dünne Trennschicht oftmals als angenehm empfunden – sind nunmal meist keine Fivefingers oder Flipflops in Kombination mit ‘Rock’ und ‘Hochzeit’ am zarten Fahrgestell montiert.

      Und ganz davon abgesehen machen Strümpfe ein schönes, gleichmäßiges Bein. Am Arm ist Cellulite ja eher selten.

      Sollten Männer in der heutigen Zeit vollumfänglich aufgeklärt desillusioniert werden? Ja.

      Ist mir langweilig? Ja.

      Und damit zurück ins Funkhaus.

    • Chris sagt:

      Ja nun – bisher waren die Erwägungen rein ästhetischer Natur.
      Gegen die Steigerung oder Herstellung des persönlichen Wohlbefindens habe ich natürlich nichts.

      Was das mit den Füßen angeht – meine Frau trägt da gerne Füßlinge, also quasi Strumpfhosen für genau den Bereich des Fußes, der im Schuh steckt.
      Aber auch hier liegt es mir natürlich fern, praktische Gründe zu kritisieren. Kenne ich ja alles auch nur vom Hörensagen.

      Und was das ‘schöne gleichmäßige Bein’ angeht – eine derart offenkundige Camouflage wirft natürlich beim geneigten Betrachter desmakierende Fragen auf.

    • Nessy sagt:

      Danke, Frau Ellen. Sie haben genau die Themen angesprochen, für die ich bislang keine wohlmeinenden Worte gefunden habe, ohne Herrn Chris komplett die Illusion des “Darunter” zu rauben.

      “Schleiffleisch” finde ich übrigens noch schöner als “Schleifschenkel”, weil es ein Anagramm in sich selbst ist. Allerdings sind es beides hässliche Wörter. Findet sich da nichts Schöneres?

      @Herr Chris: Ich bedecke mich in der Kirche nie aus Respekt vor der Kirche, denn der ist nicht vorhanden, sondern aus Respekt vor den Gläubigen und deren Empfinden.

      Edit: Da haben wir nun gleichzeitig geantwortet: Füsslinge rutschen immer über die Hacke und rollen sich dann unter dem Fußgewölbe zu einer Wurst. Keine Ahnung, wie Frauen das abwenden, ob sie Haftkleber benutzen oder einfach nicht so dynamisch gehen wie ich – Füßlinge sind eine dämliche Empfindung.

    • Chris sagt:

      Da gibt’s nichts zu desillusionieren. Nur keine Scheu.

    • Nessy sagt:

      Schleiffleisch. Ich sage nur: Schleiffleisch.

    • Chris sagt:

      Nennen Sie’s wie Sie wollen – am Ende ist das alles erotische Nutzfläche.

    • Ellen sagt:

      @Herr Chris: Nachdem die weite Mehrheit der Damenwelt zur zarten Feinwirkware greift (die übrigens oft so fein ist, dass sie von einigen ihrer Geschlechtsgenossen nichtmal bemerkt wird … ), gibt es quasi keine offenkundige Camouflage am Bein, bestenfalls einen Hauch Make-up.
      Bei Shapewear können wir neu verhandeln – aber bei 10den Strümpfen?

      @Frau Nessy: Schleifffleisch ist linguistisch betrachtet definitiv der schönere Ausdruck, wobei ich ihn ein wenig despektierlicher finde, als Schleifschenkel. Er hat einen Hauch von Metzgereifachverkäuferin, wenn sie verstehen. (Ich möchte jetzt nicht den Witz von der groben Leberwurst anbringen).
      Allerdings ist mir bislang auch kein wirklich eleganter Ausdruck für das Problem eingefallen.

      Generell scheint das Thema sträflich vernachlässigt. Eigentlich hätte die Feinwirkwarenindustrie schon lange mit einer Lösung auf den Markt kommen können – so weit verbreitet, wie das Problem ist.

      Am technischen Aspekt kanns nicht liegen: Selbstversuche mit vom defekten Strumpf geretteten, selbsthaftenden breiten Strumpfbändern waren recht befriedigend. Leider gibt es Strümpfe mit breiten Strumpfbändern nur in der Spitzenausführung und eine Lage Spitze auf der Haut scheuert nach einer gewissen Zeit auch.
      Ein glattes, breites, selbsthaftendes Strumpfband wäre die Lösung, die vermutlich auch in den Schubladen der Feinwirkwarenindustrie liegt und deren Vermarktung einzig an einer fehlenden, diplomatischen Problembeschreibung scheitert.

      Wir könnten also die Welt retten und ganz ohne Baumwollschlüpfer über der Strumpfhose zu Superheldinnen werden…
      #Weltherrschaft und so.

    • Chris sagt:

      Wenn’s so fein ist, dass es wiederum kaum bemerkt wird könnte Frau es ja dann auch gleich ganz lassen.
      Und wenn’s so fein ist, stelle ich mir auch die Erfüllung der Aufgabe, ein schönes und gleichmäßiges Bein zu simulieren eher schwer vor. Also für die Strumpfhose. Weil: Wenn das mit ganz dünn und fein geht – wozu gibt’s dann dick?

    • Ellen sagt:

      Ach, Herr Chris: das ist ja gerade der Witz. Feine Strümpfe sind wie Zauberei fürs Bein. Der (meist) leichte bis mittlere Hagelschaden, wie Sie es auszudrücken pflegen, verschwindet und trotzdem fällt der Strumpf quasi kaum auf.

      Und dickere Strümpfe gibt es natürlich für den Winter. Was haben Sie denn gedacht?!

    • Chris sagt:

      Keine Ahnung…dass man (und auch Frau) im Winter einfach Hosen anzieht vielleicht…

    • Nessy sagt:

      So wie frau friert, trägt sie dicke Strumpfhosen auch unter Hosen.

    • Mein Vorschlag anstelle von Schleifffleisch: Schubberschenkel?

  • Jörg Plewe sagt:

    Jaja, das sind so die Probleme.
    Die Zeit elektrostatischer Aufladung einer Fernsehröhre ist aber vorbei. Aber für dünnes Nylon natürlich noch nicht.
    Hochzeit ist nunmal naturgemäß eine schwierige Sache und du solltest froh sein, dass beim Strumpfhosenproblem bleibt!

  • Frau Dinktoc sagt:

    Drei Hosen, Frau Nessy! Wie wollen Sie je wieder twittern?!

    (Ansonsten wie immer eine sehr köstliche Geschichte; ich habe übrigens exakt die gleiche Einstellung zu Feinstrumpfhosen wie Sie.

  • Micha sagt:

    Wie konnte ich nur mal ohne dich! Nessy, du bist ein Freudenmädchen! Ganz egal wie du deine Schlüpper trägst.

    Ich bin 1,75 und weiß GENAU wie erotisch man sich fühlt, wenn der Schritt der Strumpfhose mittig der Oberschenkel reibt. Ob ich mich aber gleich SO erotisch fühlen will, dass ich auf Strapse umsteige deshalb? Isch weiß es nicht…

  • Polly Oliver sagt:

    Frau Nessi, ich kann Ihnen versichern, ein kleiner String über der Strumpfhose erfüllt den gleichen Zweck wie ein Baumwollschlüpper, ist aber vielleicht für das persönliche Wohlbefinden besser ;)
    Und ich persönlich bin nicht der größte Freund von halterlosen Strümpfen, einfach weil ich meine Beine darin nicht mag. 20 Jahre Reitsport (mit Pferden und so, bevor hier einer was Schlimmes denkt) hinterlassen ihre Spuren an den Oberschenkeln (Ich hab nen Quadrizeps wie ein Fußballer) aber leider hauptsächlich außen und nicht am Schleiffleisch…
    Ich kaufe meine Strumpfhosen immer mindestens in Größe 46, bin allerdings auch etwas kleiner als Sie.

    • Nessy sagt:

      Ein String über der Strumpfhose – das erinnert an ein Einmachgummi -und Herr energist und Herr jpr denken jetzt sicherlich wieder etwas Versautes.

    • jpr sagt:

      “Einmachgummi”, hihihi. Das muss ich versuchen an den passenden Stellen in meinen aktiven Wortschatz zu uebernehmen.

    • Wolfram sagt:

      Der String über der Strumpfhose wird die Strumpfhose auch in Gefilde befördern, wo man eigentlich keine Nylonschicht zwischen zwei Häuten haben will…

    • Nessy sagt:

      Dafür bzw. dagegen trägt frau ja noch die eigentliche Unterbuxe.

  • crocodylus sagt:

    Ofh, wie das kenne.
    Die Dauer einer Veranstaltung kann man problemlos an der Wanderhöhe oder besser Tiefe der Stumpfhose ablesen.
    Die macht sich von alleine auf die Socken von oben nach unten.
    Den Tip mit Wolford habe ich von einer Schulfreundin, stattliche 1,80, die plötzlich im Body unter der Kostümjacke auftauchte.
    Bis dahin waren Bodys nur für kleine Frauchen. Für große galt, Body oder aufrecht gehen. Ansonsten machte es Ping und die beiden Bodyteile rollten sich von selbst noch oben, eines vorne , eines hinten.
    Die haltelosen Strümpfe machen nur was her, wenn der Oberschenkel schlank ist. Ansonsten rollen sie sich auch abwärts. Und es guckt oben immer noch ein Rundwürstchen raus.
    Man müsste die Strapsversion testen, für Hochzeiten sicher passend.

    Schleifschenkel finde ich persönlich netter, da das Wort Schenkel doch eine erotische Komponente hat.

    Im Übrigen kann ich Sie gut verstehen. katholisch und nackige Beine in der Kirche geht gar nicht. Für meine Tanten wäre das der Anlass für einen Herzkasper.

  • zimtapfel sagt:

    Es gibt sie sogar, die Strumpfhosen, die inerseits lang genug für unsereiner Beine sind und bei denen andererseit sich der Bund dennoch nicht bis über die Brüste ziehen lässt. Allerdings nur in der sehr gehobenen Preisklasse. Frauen über 1,80 mit entsprechend langen Haxe gibt es anscheinend nur in der Upperclass.

    Das mit den Halterlosen von Wolford ist hingegen ein Tipp, den ich bei nächster Gelegenheit (die Hochzeit der zweiältesten Freundin steht in zwei Wochen an) durchaus einmal auszuprobieren gewillt bin.

    • Nessy sagt:

      Frauen, die irgendwie aus der Norm schlagen, befinden sich textil und finanziell immer in der Upperclass – egal, ob sie übermäßig groß, klein, dick oder dünn sind, ob sie dünne Beine + dicke Brüste, dicke Beine + kleine Brüste, wenig Bauch + viel Hintern, wenig Hintern + wenig Bauch oder sonstige Kombinationen an sich haben, die nicht den industriellen Kleidungsvorgaben entsprechen.

      Das Ganze hat bei mir zu einer ausgeprägten Markentreue geführt: Die Marke, die sitzt und passt, wird wieder gekauft. Experimente, bei denen ich mich schwitzend durch übel riechende Umkleideräume probiere, vermeide ich.

  • zimtapfel sagt:

    Und Schleiffleisch ist ein ganz, ganz wundervolles Wort, finde ich! Großartig! Schon wieder was gelernt.

  • Micha sagt:

    Ach, und was mir noch einfällt:

    Die beste Freundin und ich haben in der Jugend bei Tragen kurzer Röcke auf die Sport-Volleyball-Höschen drunter geschworen – der Züchtigkeit halber. Müßte dem *Gut-verpackt-Gefühlt* Ihres Lagenlooks nahekommen.

    Schleifffleisch klingt doch sehr verwahrlost. Ich bin auch für das Auffinden eines schöneren Wortes!

  • Micha sagt:

    *Schmiegeschenkel*, hach, Euphemismen können so gut tun!

  • Chris^2 sagt:

    Wegen der Albernheit würde ich mir keine Sorgen mehr machen. Da haben “Men in Tights” Maßstäbe gesetzt.

  • Christel aus Berlin sagt:

    Ich lach mich hier schon durch sämtliche Kommentare und nicke wissend und mitfühlend vor mich hin. Aber bei “Kontaktbeulen”, da konnt ich nicht mehr. :-))

  • queenofsoup sagt:

    ******** achtung, frau nessy! WICHTIGE!!! mitteilung!
    und zwar: halterlose strümpfe sind eine spitzenidee – aber bitte zuvor die oberschenkel nicht eincremen – sonst haftet das band nicht, und dann baumelt der strumpf binnen kurzem rund um den knöchel, und das is noch viel idiotischer als alle schleifschmiegekniezwickelgummiwursthagelprobleme (hab ich jetzt alle zusammengefasst?)

    schönes heiraten
    qos

    • Nessy sagt:

      In der Tat eine wichtige Mitteilung! Wo ich doch eine rege Nutzerin gut duftender Bodylotion bin. Herzlichen Dank dafür!

  • Tänzerin sagt:

    Oh, das Wort Schleifschenkel kannte ich auch noch nicht…
    So als alltägliche Rockträgerin aus Gewohnheit trotz Schleifschenkeln habe ich irgendwann Boxershorts für mich entdeckt… Die Kombi mit Füßlingen funktioniert ganz gut und man muss keine Strumpfhosen tragen.

    P.s. Ich weiß gar nicht, ob ich hier schonmal kommentiert habe, aber ich lese hier schon länger sehr interessiert mit.

    • Nessy sagt:

      Seien Sie Willkommen im Kreise der Kommentatoren.
      //*reicht Gebäck und Kaffee

      Rollen sich Boxershorts nicht innen an den Schenkeln hoch?

    • Tänzerin sagt:

      Vielen Dank, schmeckt sehr lecker!

      Manchmal rutschen die nach einiger Zeit hoch, aber ansonsten helfen die ganz gut, solange sie lang genug sind. Geht halt nur unter Röcken, die mindestens fast knielang sind. Aber etwas anderes lassen die Schenkel ja sowieso nicht zu, Minirock sieht da nicht sonderlich gut aus…

      Ich habe bezüglich hochrollen da übrigens die Erfahrung gemacht, dass etwas dickere Stoffe in lockerem Schnitt ziemlich gut funktionieren, aber Sachen, die extra für diesen Zweck verkauft werden, so Miederhosen oder so sich aufrollen, also gibt es nur noch billige Boxershorts!

    • Ellen sagt:

      Eine sehr wichtige Frage!

    • jpr sagt:

      Je laenger, desto weniger Aufrutschtendenz stimmt ziemlich genau. Was auch hilft ist nicht klassische Boxershorts zu nehmen, sondern die modernere, etwas tightere Variante. Sitzt auch angenehm und vermeidet das Rutschen. Damit sind Sie dann aber prinzipiell auch schon bei den oben angesprochenen Volleyball-Hosen angekommen.

    • Nessy sagt:

      Bei Schleifschenkeln rutschen mitunter auch die tighteren Varianten. So schließt sich der Kreis.

    • Tänzerin sagt:

      Also bei mir rollen sich die tighteren immer hoch, die luftigeren, längeren rutschen nur ein bisschen hoch und das ist ein himmelweiter Unterschied. Dann mach man ein paar größere Schritte und die weiten rutschen ohne irgendein Gefummel wieder runter.

  • FF sagt:

    Unglaublich, welche Kommentarsintflut hier ein Artikelchen zum Sujet “Strumpfhose” auslöst.

    Dieses Thema wurde offenbar von der bisherigen Kulturgeschichtsschreibung sträflich, wenn nicht gar grob leichtsinnig unterschätzt.

    Das wird sich noch ganz bitterlich rächen.

    Fazit: Ein echtes Desiderat der Forschung. Mindestens.

    • Nessy sagt:

      Ein Kleinod für Sozialpsychologen und Kommunikationswissenschaftler, für Kultur- und Phblizistikwissenschaftler. Man muss den Geisteswissenschaften ja Arbeit verschaffen.

  • kvinna sagt:

    Frau Nessy! Die Schilderung der Abscheu könnte von mir sein, jeder einzelne Aspekt. Ich trage Halterlose aus Überzeugung. Es ist möglich, auch bei vergleichsweise kurzen Röcken damit sehr züchtig gekleidet zu sein, glauben Sie’s mir einfach – KATHOLIKENTAUGLICH!!! Der einzige Kniff ist, sich einmal ein einem Fachgeschäft, das den Namen auch verdient (“Braun” in Moers z.B. oder “Vogt” in Duisburg, falls es das noch gibt) gründlich beraten zu lassen. Kost’ zwar watt mehr, aber die Teile sind mehrmals wiederverwendbar, da rechnet sich das schon.

    Weil, bei dem Tragekomfort werden Sie die Teile durchaus auch mal öfter anziehn’, ich schwör’!

    • Nessy sagt:

      Bei uns im Dorf gabs früher Sinn (ohne Leffers). Dort arbeitete eine kleine, dicke, mittelalte Frau, die deine Körbchengröße und Unterbrustweite durch eine Daunenjacke hindurch schätzen konnte. Sie riss allerdings auch stets den Kabinenvorhang beiseite, wenn man grad splenti dort stand, und rief: “Probierste nochmal diesen hier! Der sitzt besser, wenns etwas hängt!”

    • Ellen sagt:

      Die Dame muss eine Schwester gehabt haben, die sich in das Kaufhaus meiner südwestdeutschen Kleinststadt verirrt hat und auf illustren Umwegen peinlicherweise meinen Onkel geheiratet hat. Die Schwester ist optisch und akustisch aber mehr das Modell Petunia Dursley.

    • kvinna sagt:

      Jajaja, wieder einmal stellen wir fest, das gewisse, sehr geschätzte menschliche Unikate rar gesät sind. Genauso wie manch’ sinniges Geschäft dabei ist, auszusterben.

      Trotzdem – die Halterlosen empfehle ich penetrant und aus Überzeugung!

    • strike sagt:

      Wo ich schon sonst zu dieser äusserst anregenden Diskussion nicht viel beitragen kann: “Vogt” in Duisburg gibt es schon leider lange nicht mehr, mir ist hier in der Gegend auch kein gleichwertiger Ersatz bekannt. Vielleicht habe ich ja wenigstens jemandem einen Umweg erspart.

  • Maya sagt:

    Liebe Frau Nessy, jetzt wurde soviel über ihr drunter debattiert, aber was tragen Sie denn überhaupt drüber?

  • Micha sagt:

    Das gibt ein gute Laune-Evergreen für mich. Ich kann’s wieder und wieder lesen und mich immer wieder erneut freuen und grinsen:

    *…immer ein kühles Lüftchen untenrum:*
    *….schlüpperrelevante Ereignisse…*
    *Hagelschaden*
    *Schleifschenkel*
    *Einmachgummi*

    hihi, herrlich!

  • Mascha sagt:

    Schrumpfhose for president!!

  • thymi sagt:

    Schauen Sie unter “Miederhöschen” nach. Die gibt es noch, habe ich gerade überprüft. Sitzen perfekt (falls die Größe stimmt, sie entspricht der Taillenweite) und halten die Strumpfhose da, wo sie sein soll…
    ;-)

  • natalie sagt:

    Nachdem ich mich jetzt durch sämtliche Kommentare gegackert habe, muss ich doch auch mal meinen Sämpff dazugeben!
    Für kirchentaugliche Beine:
    Strümpfe mit Halter! Die Halterlosen rollen sich bei mir unschön… (Das mag ja aber bei handballgestählten Schenkelchen anders sein…)
    Gegen Schmiegeschenkel (hach, was für ein Wort!!) bei sommerlichen Temperaturen (habe gehört, sowas soll´s tatsächlich geben… Also, Temperaturen, meine ich):
    Es gibt Strumpfhosen, die oberhalb des Knies enden! Funktioniert super und bleibt auch da, wo´s hingehört. Gibt´s bei so Omma-Versandhäusern.

    Falls erotische Übergriffe erwünscht sind, rate ich doch zum Miederhöschen! Nach dem Motto: wenn man GAR nicht damit rechnet… (jep, so ein Teil war´s bei Brigdet Jones.. ;-))

    Egal, welche Variante es nun werden wird, ich rate zum Probetragen, um sich dran zu gewöhnen.Sonst hat man ständig das Gefühl, rumzuppeln zu müssen, um den “Sitz” zu überprüfen…

    By the way: Schickes Kleid!!

    • Nessy sagt:

      Danke. Das Kleid war wirklich schick.

      Aber Strumpfhosen, die oberhalb des Knie enden? Wie darf ich mir das vorstellen? Kann ich im Schritt dann noch etwas transportieren?

  • thymi sagt:

    Frau Nessy, Sie haben n i c h t nachgeschaut, Sie haben sich auf Ihre Vorurteile verlassen! Bridget hatte so eine Art “Liebestöter” an, das ist etwas ganz anderes!
    Soweit ich mich noch erinnere, aus meiner Vor-Nie-mehr-Röcke-Zeit, sind diese Miederhöschen hüft- oder taillenhoch, wie man will, nicht auftragend, nicht rollend, ohne angeschnittene Beine und hauchdünn, Farbe beliebig.
    Aber wenn Sie es lieber stressig mögen?
    Halterlose Strümpfe agieren entgegen der Schwerkraft, das sollte einem zu denken geben…
    Und Strumpfhalter? Die letzten habe ich bei meiner Großmutter gesehen:-)

    • Nessy sagt:

      Also, die Strumpfhalter, die ich heute morgen im Schaufenster eines Dessous-Anbieters sah, machten keinen sehr großmutterhaften Eindruck.

  • Esi-Oma sagt:

    Werte Frau Nessy, also allein dafür, daß ich mein bisher abfälligst benamstes Schleiffleisch künftig liebevollst mit Schmiegeschenkeln (ha!) bezeichnen kann, gebührt Ihnen, Ihrem Blog und den emsigen Kommentatoren Dank !!
    Und Warnung: Bei Halterlosen wirklich gute Markenware erstehen – ich erinnere mich mit Grauen an meine aufkeimende Panik, als mir bei meinem Gang zu einer Trauung (war Standesamtin) die Billigst-Strümpfe bei jedem Schritt weiter nach unten rutschten und mir dann um die Knöchel schlackerten. Unschön, das. Nur mein fast knöchellanges Kleid und ein Abstecher ins WC zum Wiederdahinziehen, wo sie hingehören, haben mich gerettet. Und sehr große Schritte auf dem Rückweg ins Büro. Aber es war schön luftig untenrum, das schon.

    Alles Gute bei der Entscheidungsfindung und viel Spaß dann bei der Hochzeit!

    (War bisher stille Mitleserin, aber dieses Weltthema mußte ich kommentieren.)

    • Nessy sagt:

      //*reicht Begrüßungskakao

      In der Tat ein Welt-Thema. Ich denke, es wird demnächst die sogar die Feuilletons füllen – auf einer Meta-Ebene.

  • Petra sagt:

    Ich ziehe immer eine feine dünne Miederhose über der Strumpfhose an, denn eine Unterhose kann nicht “schritt halten”.

  • Iris sagt:

    So, das Wochenende ist rum, die Sauerländerin hoffentlich getraut, und wie waren Sie jetzt untenrum unterwegs? *neugierig guck*
    Iris, auch WoFo-Fan (übrigens ein österreichischer Clan), aber meine halterlosen sind fast alle von Herrn Dior (gabs mal auf nem Grabbeltisch), die waren angenehm beduftet und halten seit Jahren.

    • Nessy sagt:

      Herzlichen Glückwunsch zum 100. Kommentar dieses unterschätzten Themas.

      Und zur Frage: Ist die Fantasie nicht viel schöner als die Realität?

  • Iche sagt:

    Frau Nessy,
    In gewisser Weise auch zum Thema passend… Ich war am Wochenende auch im Boot-Camp. Für’s Bogentraining. Hunderte Pfeile verschossen. Ich fühle nachträglich mit Ihnen. Wenn auch in anderen Körperregionen.
    In diesem Sinne grüßt,
    Iche

  • buecherhase sagt:

    Jetzt muss ich mich aber mal bekennen…und zwar zur Strumpfhose! Ich mag die Teile und es gibt auch Modelle, die man sich nicht bis zur Brust hochziehen kann. Gleich vorweg, ja ich bin klein, aber ich muss die Strumpfhose dennoch verteidigen. Der Vorteil einer Strumpfhose gegenüber Halterlosen ist bei Tanga-Trägerinnen nämlich der, dass die Strumpfhose am Po festklebt, wenn es warm ist, aber NICHT das Kleid/ der Rock am Po. Man kann also einfach aufstehen ohne gleich alles zurecht zuppeln zu müssen. Mit Mini-Röcken und -Kleidern klebt Frau mit den Oberschenkeln auch nicht am ungepolsterten Stuhl fest, wenn sie denn eine Strumpfhose trägt. Halterlose sind aber auch willkommen ;)

    • Nessy sagt:

      Das sind sehr wichtige praktische Aspekte, gerade im im Sommer. Im Winter natürlich auch, denn nach längerem Sitzen klebt auch bei kälteren Temperaturen ein Rock gerne mal am Hintern fest.

  • ElliPirelli sagt:

    Hier noch ein Tipp von einer ebenfalls recht groß gewachsenen Leidensgenossin. Das einzige, was hilft, sind – tadah – Handschuhe. In echt! Und zwar spezielle Gummi-Handschuhe, die eigentlich als Anziehhilfe für Stützstrümpfe gedacht sind. Gibt’s für 3 Euro im Sanitätshaus. Während meiner Messe-Hostess-Zeiten im Studium war das wirklich hilfreich… Mit denen schaffe ich es locker in alle Nylons in Größe M, auch eine S habe ich mal über den Po bekommen – und zwar ganz. Und dann sitzen die Strumpfhosen auch an Po und Bauch, was das ganze Unterfangen wesentlich erträglicher macht.

Was ist das?

Du liest momentan Heldinnen in Strumpfhosen auf Draußen nur Kännchen.

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