Wunschzettelzeit

2. Oktober 2012 § 57 Kommentare

Der Oktober bricht an, es ist die Zeit, in der Mütter Wunschzettel abfragen.

Das war nicht immer so, nicht schon im Oktober. Als ich lütt war, fragte mich meine Mutter stets um Nikolaus herum, was ich mir wünschte. Der Zeitpunkt leuchtete mir ein, denn Nikolaus ist der Kumpel vom Christkind, logisch, dass es von einem zum anderen nicht lange dauert und man zügigst ein paar Dinge aufmalen sollte. Als Teenager musste ich meinen Wunschzettel dann um Sankt Martin herum verfassen, obwohl Sankt Martin nichts mit Weihnachten zu tun hat, außer, dass er auf einem Pferd reitet und bei Nikolaus und Christkind irgendwie Rentiere im Spiel sind.

Inzwischen hält meine Mutter mich Ende September dazu an, einen Wunschzettel zu verfassen –  auch dieses Jahr fragte sie bereits, was ich mir denn “vom Christkind wünsche” und zwinkerte dabei geheimnisvoll, das ist einer Mutter wohl nicht auszutreiben. Die allgemeinen Formalitäten für Wunschzettel sind inzwischen überdies strenger geworden: Eine Einreichung muss zwingend schriftlich, mit Briefmarke und per gelber Post erfolgen; belangloses Dahergesage von Wünschen wird weder behalten und notiert noch berücksichtigt.

“Apple TV”, antwortete ich vor Wochenfrist trotzdem.
Mutter zog ihre Brauen zur Nasenwurzel und schürzte die Lippen zu einem Schmollmund des Missfallens. “Was soll das sein?”, fragte sie. Ihre Mimik war die gleiche wie damals, als ich mir ein ferngesteuertes Auto wünschte.
“Ein Gerät, damit ich das Internet auf meinem Fernseher abspielen kann”, sagte ich und ergänzte, um es ihr schmackhafter zu machen: “Damit wir demnächst viel einfacher Urlaubsbilder angucken können.”
Doch ihre Stirn blieb gerunzelt, ihr Unterkiefer malmte leise. “Möchtest du nichts für den Haushalt? Eine gute Rührschüssel kann man immer gebrauchen.”

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§ 57 Antworten auf Wunschzettelzeit

  • Chris sagt:

    Tja, Mutter gibt nur vor, unwissend zu sein.
    Sie weiß genau, dass ähm…der Weihnachtsmann für ein Apple TV runde hundert Euro hinlegen muss.
    Und da ist so eine Rührschüssel doch viel günstiger und zeigt deutlich mehr Liebe.
    Oder so.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings, dass so ein Apple TV deutlich mehr Nutzwert als eine Rührschüssel hat.
    Bleiben Sie hart und insistieren Sie! ;)

    • Nessy sagt:

      Sie ahnen ja nicht. Meine Mutter verschenkt niemals eine einzelne Rührschüssel, sondern nur Rührschüsselsets, und zwar von Rührschüsselsetherstellern, deren Preise locker an ein Apple TV heranreichen.

    • Chris sagt:

      …die man dann nicht benutzt weil man fürchten muss, bei einem Unglück Inventar im Wert eines Kleinwagens zu zerstören…?

    • Nessy sagt:

      “Kleinwagen” vielleicht nicht, aber … Sie verstehen schon: von Schweizer Edelstahl-Verarbeitern handgeformte und von ihren Müttern mit Almgras polierte Schüsseln.

    • jpr sagt:

      Plaedieren Sie doch einfach auf die Kombination.
      Ich meine: zum Fotos schauen muss man ja auch was zum knabbern haben und der Teig fuer das Selbstgebackene muss ja irgendwo geruehrt werden.

  • T.M. sagt:

    Nehmen Sie diese Rührschüssel, Frollein. Diesen Äpple-Quatsch braucht kein Mensch. Ja, ehrlich.

    • Nessy sagt:

      Haben Sie den “Äpple-Quatsch” schonmal ausprobiert?

    • Gottfried sagt:

      Es müssen Metallrührschüsseln sein. Die halten noch, wenn Web 3.12 längst serienmäßig auf allen Fernsehern und selbst den Backofentüren läuft.

      Hören Sie auf Ihre Mutter!

    • T.M. sagt:

      Rührschüsseln hab ich ausprobiert, Religionen bislang noch nicht. Glaumse mir, Rührschüsseln sind besser.

    • Nessy sagt:

      @Herr Gottfried: Vielleicht kann ich mit den Schüsseln ins All funken, wenn ich sie auf dem Balkon aufbaue.

      @Herr T.M.: Dann kennen Sie sich ja bestens aus.

    • energist sagt:

      @Nessy: Warum gleich in’s All? Haben Sie sich noch nie geärgert, daß Sie auf der schönen Wiese vor’m Haus kein WLAN haben? Das Rührschüsselset kann das ändern.

  • Pfeffermiinze sagt:

    Von so einem Rührschüsselset haben Sie Ihr Leben lang was Frau Nessy. Da kommt ja nix dran, wenns Qualität ist. Dahamse was fürs Leben. Son AppleTV hingegen – ach die denken sich doch dauernd was neues aus. Das ist doch bald schon nicht mehr up to date. Mütter wissen sowas ;-)

  • Ich plädiere für das Äpfelchen – haben wir auch, nutzen wir gern und geben wir niemals wieder her. Kuchen kann man auch in irgendwelchen Plastiktuppen anrühren.
    Bleiben Sie hart, Frau Nessy, schreiben Sie deutlich und unmissverständlich (nur, um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen – sonst bekommen Sie nachher eine Rührschüssel, auf der hübsch bunte Äpfel aufgemalt sind . . . )
    ;-)

    • Nessy sagt:

      Ich denke, ich werde die Frage, wem ich was auf den Wunschzettel schreibe, noch einmal grundlegend überdenken. Wenn’s nach mir ginge, bräuchten wir uns auch gar nichts schenken – oder nur etwas von geringem materiellen Wert. Das würde das Ganze sogar spannender machen.

    • Ponder sagt:

      In diesem Zusammenhang schenken sich meine Frau und meine Schwägerin traditionell jedes Jahr ein “Scheissndreck”-Geschenk – Bedingungen: Maximal 10 Eur und Kitsch as Kitsch can. Dabei kommen immer *hust* wundervolle Dinge zutage, deren Existenz man für völlig unmöglich hält bis man sie sieht.

      Und nebenbei – so ein Äpple-Teh-Vau-Ding kann gegen gute Rührschüsseln nicht an. Kaufen Sie sich das Gadget doch einfach selbst und lassen Sie Muttern mal machen – die freut sich, das Rührschüssel-Set können Sie irgendwann vererben und das Äppel-TV gibts sowieso. Gadgets selbst kaufen macht auch viel mehr Spass als Rührschüsseln selbst kaufen.

      Viele Grüße,

      der Ponder

    • Nessy sagt:

      Mit dem letzten Argument haben Sie natürlich sowas von Recht! Wer kauft sich schließlich schon mit kindlicher Vorfreude Rührschüsseln und reißt schon auf der Nachhausefahrt die Verpackung auf?

      Mich wundert übrigens, dass mir noch niemand den Raspberry Pi ans Herz gelegt hat. Vielleicht schlafen die Nerds noch, so früh am Tag.

    • Ponder sagt:

      Ein Raspberry Pi für Sie als Endanwender? Da braucht es dann aber wirklich einen hauseigenen Nerd für Installation und Betrieb …

      Mit der Geschäftspolitik der Firma und den Restriktionen von Apple-Geräten muss man sich zwar arrangieren, aber der Kram braucht wenigstens keinen eigenen Administrator (wenn man aber einen hat bieten andere Firmen auch viel schönes Spielzeug)

      Es grüßt,

      der Ponder

    • Nessy sagt:

      Deshalb möchte ich als normaldummer Endverbraucher keinen Raspberry Pi und ziehe Apple TV vor. Das abgeschlossene System ist in der Tat unschön. Solange es aber keiner schafft, seine Produkte so nutzerfreundlich und zweckdienlich zu gestalten wie Apple, bleibe ich markentreu.

    • jpr sagt:

      Wasdenn Raspberry Pi. So wie Sie das Thema sonst angehen hatte ich erwartet, dass Sie die fertigen Boxen verschmaehen und sich gleich selbst etwas auf Basis eines Arduinos loeten. Da halt, wo auch Ihr FreeBSD ordentlich drauf laeuft.

    • Nessy sagt:

      Sie kennen das nicht? Es war eigentlich schon immer mein Traum, mich in Gnu einzuarbeiten.

      (Das ist natürlich Quatsch. Wozu gibt es schließlich Nerds, die nichts Schöneres kennen, als genau das zu tun.)

    • Frau Vorgarten sagt:

      Raspberry Pi klingt als wäre es Kuchen. Pie, und so.
      Das wäre dann für mich der logische Schluss zu den Rührschüsseln.
      Hach, manchmal komm ich mir hoffnungslos von-hinterm-Mond vor.

      Ich bitte um Aufklärung diesbezüglich.

    • jpr sagt:

      Der Raspberry Pi ist ein Kleincomputer der zum basteln gedacht ist. Mithin gibt es Leute, die Ihn benutzen um Ihren Fernseher mit Inhalten zu füttern.
      Da man damit aber auch den Backofen steuern könnte sind die Kuchen gar nicht so weit weg. Das ATV macht das Gleiche mit weniger Bastelei, kann dafür aber auch nicht mit dem Backofen sprechen.

      //Frau Nessy: kein Link übrigens…?

    • Nessy sagt:

      Jetzt ist er da, der Link.

    • Klaus D. sagt:

      Für maximalen Bastelspaß sollte es ein Android-TV / Mediaplayer sein. Zum Beispiel http://dx.com/p/rikomagic-mk802-android-4-0-network-multi-media-player-w-wi-fi-hdmi-tf-white-4gb-1gb-ram-149384?item=2

      Der kommt in den HDMI-Eingang eines Fernsehers oder Monitors und macht dieses Internet- und Medienabspielding.

      Für den gelernten Nerd, der sicher allzeit ein ADK parat hat, die Gelegenheit jegliche Art von Zusatzanwendung auf den Fernseher zu zaubern.

  • Lobo sagt:

    Apple Tv ? Ich hab meinen Fernseher einfach an den PC angeschlossen, mit sonem HDMI Kabel. Was kann das Äpfelchen denn mehr ?

    • Nessy sagt:

      Haben Sie das HDMI-Kabel quer durch die Wohnung gespannt? Wie zappen Sie vom Sofa aus durch den PC – via Fernbedienung? Ich finde die Idee, mit dem iPad auf dem Sofa zu sitzen und die Inhalte von dort auf den Fernseher zu bringen, schon komfortabel.

    • Ponder sagt:

      Hah, HDMI-Kabel durch die Wohnung spannen … der Fernseher kriegt ein LAN-Kabel und streamt dann per Fernseher-Fernbedienung Multimediales vom Heim-NAS. So :)

      Es grüsst,

      der Ponder

    • jpr sagt:

      Herr Ponder: Sie halten eine regelmaessige UPNP Vorlesung, die diese Technologie dem geneigten Endkunden naeher bringt?

    • Nessy sagt:

      Eigentlich ist mir egal, welches Kabel genau sich durch die Wohnung spannt. Andererseits – ich könnte Wäsche daran aufhängen oder es mit Lampions dekorieren.

    • Ponder sagt:

      @Herr jpr – nein, das hat mit UPNP gar nichts zu tun, das Tierchen schimpft sich DLNA und läuft zwischen meiner Glotze und dem Heim-NAS tatsächlich völlig problemlos. Sämtliches Video-, Audio- und Fotozeugs wird anstandslos am Fernseher angezeigt, gesteuert über die TV-Fernbedienung. Müsste auch ein Endkunde nach kurzem Studium der Anleitung und höchstens minimaler Hilfe des Nachbar-Nerds hinbekommen.

      Es grüßt,

      der Ponder

    • jpr sagt:

      DLNA setzt auf UPNP auf und schränkt es – so mein Verständnis – ein, wegen der Interoerabilität. Wenn das im realen Leben gut funktioniert: super!

    • Lobo sagt:

      Mein PC steht neben meiner Anlage inklusivbe Fernseher. Meine Tastatur steht auf einem Beistelltisch und kann jederzeit vorgeholt werden. Alles ganz easy und bequem direkt vom Sofa aus. Wenn ich ein Spiel spiele hole ich meinen Bürostuhl schiebe ihn vor den Tisch und zocke mit meinem Fernsehr als Monitor und meiner Anlage als Soundsystem. Ich brauche als kein Äpfel TieWie. :-)

  • kinderdok sagt:

    Rührschüsseln? da gibts bestimmt ´ne App.

  • Micha sagt:

    Apropos Wunschzettel (wenn ansonsten auch themenfern): nach der letzten gescheiterten Beziehung habe ich einen Wunschzettel, wie ER denn sein sollen, damit es hält, geschrieben (in der Hoffnung, dass dann vielleicht auch mal andere mit aufs Wesentliche achten). Und siehe da, es war etwas Geduld von Nöten, aber es hat funktioniert. Seither promote ich das…

    Ansonsten: Was wäre denn auf Platz 2 der Wunschliste, womit Frau Mama vielleicht mehr zu erwärmen wäre als Apple TV?

    • Nessy sagt:

      Haben Sie den Wunschzettel auf die Fensterbank gelegt, und ein Engel hat ihn abgeholt?

      Die Methodik an sich … mmmh, ich weiß ja nicht. Was ist denn, wenn ein Mann daherkommt, der nicht zu Ihrem Wunschzettel passt? Der darf Sie ja gar nicht überraschen.

    • Micha sagt:

      Die Liste war ans Universum gerichtet. Und dennoch, die Überraschung war nicht zu toppen – irgendetwas vergißt man ja IMMER auf so einer Liste…
      Ich bleibe dabei: wer weiß, was er will, der ist auch leichter zufrieden – wenn die Nummer mit der Sandkastenliebe schon nicht geklappt hat.

      Und nun Ihre Nr.2 auf der Liste – oder soll es nur das eine sein? Ich dachte, ein Wunschzettel muß aus einer Liste an nach Wertigkeit sortierten Wünschen bestehen. Daher bin ich noch immer neugierig.

    • Micha sagt:

      Ach, und das ferngesteuerte Auto, das stand einst auch auf meinem Wunschzettel – wurde aber vom elternlichen Christkind nicht erfüllt.

  • *Hahahaha!* Die Bemerkung “Möchtest du nichts für den Haushalt haben?” könnte von meiner Mutter stammen!… Vor etlichen Jahren fiel sie mal aus allen Wolken, weil ich auf die Frage, was ich mir denn zum Geburtstag wünsche, wie aus der Pistole geschossen entgegnete: “Eine Schlagbohrmaschine.” Sie schluckte und antwortete: “Nein, das geht nicht, das ist zu unweiblich.”… ;-)

    • jpr sagt:

      *Das* ist doch endlich mal was fuer den Haushalt. Ich meine – so eine Schlagbohrmaschine – die kann man durchaus auch weitervererben, wenn man das richtig macht.

    • Nessy sagt:

      Schlagbohrmaschinen sind unterschätzte Geschenke. Wer gibt schon gerne Geld für eine Schlagbohrmaschine aus? Aber besitzen tut sie jeder gerne. Sie ist schließlich so nützlich.

    • Jürgen sagt:

      Wie wäre es mit einer Schlagbohrmaschine und Rührschüssel, denn mit der Schlagbohrmaschine kann man ja ganz hervorragend Teig kneten.

  • Blogolade sagt:

    ich nutze ja die Rührschüssel von meiner verstorbenen Ommma, die geht super! Ich denke, ich werde sie noch meiner Tochter vererben können.
    So ein Apple TV ist sicherlich was feines. Wir haben einen MacMini am Fernseher hängen aber so wirklich nutzen tun wir ihn nicht. Nur zum Filme gucken (mit Bluetoothmaus geht das ganz gut)

  • Bärbel Reinke sagt:

    Aber du hast doch schon eine Rührschüssel. Oder hat du die für den Pflaumenkuchen vom vorherigen Blogeintrag beim Nachbarn ausgeliehen?
    *versteht nicht

  • michathecook sagt:

    heija und die gute ruehrschuessel kann man dann via fernseh, internet und diversen einkaufs seiten suuuuubbber vom sofa aus bestellen.. AALSO muss es das gewuenschte sein. Das muss mama doch verstehen.

  • Iche sagt:

    Überall das Gleiche. Wie beruhigend.
    In Anbetracht der momentanen Situation habe ich mir von meinen Eltern Urlaub gewünscht. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Wobei ich anmerken muss, dass meine Frau Mama mich sehr genau kennt und selber ähnlich urlaubt wie ich. Von daher bin ich optimistisch.
    Haben Sie mal überlegt, Ihrer Mama irgendwas geekiges zu schenken, damit sie mal sieht wie lebensnotwendig so Dinge sein können? Es gibt da doch diese Homepage…

  • energist sagt:

    Eine Verständnisfrage von mir als Unbeapfeltem: wenn man als durchschnittlicher Applenutzer schon ein iPhone und ein iPad hat – dann kann man diese ganzen netten Dinge (einkaufen, youtube-Filmchen gucken etc.pp.) vom Sofa aus doch damit erledigen. Welchen Mehrwert bringt also diese TV-Box?

    • Nessy sagt:

      Sie bringt die Sachen auf den Fernseher. Falls man auch mal zu Zweit schauen möchte – oder nicht auf dem kleinen Dings.

  • Nihilistin sagt:

    Nehmense de Rührschüsseln, Frau Nessy. Da hamse was fürs Leben. Wir haben gestern wieder 20min im AppleTV gewühlt, um einen Film anzusehen, und fanden dann doch nüscht Vernünftiges bzw. konnten uns nicht entscheiden bzw. waren nicht in der Stimmung für das was im Angebot war etc.
    Hätten wir edle Rührschüsseln gehabt, hätten wir unterhaltsam und in Eintracht einen leckeren Kuchen backen können.

    • crocodylus sagt:

      Vielleicht erklären Sie der Frau Mama, dass es richtige Apfelgeschäfte gibt. Dort ist auf allem Technikkram ein angebissenes Früchtchen drauf. Da kann sie nichts falsch machen.
      Und das klingt doch auch irgendwie nach Kuchen, oder?

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