Das Kännchenblog ist umgezogen

23. März 2014 Kommentare deaktiviert

Liebe Kaffeehausgäste,

das Kännchenblog ist umgezogen. Sie finden es ab sofort in seinen neuen Räumlichkeiten in Dortmund unter

http://fraunessy.vanessagiese.de.

Kommen Sie gerne direkt zu Fuß mit rüber oder nehmen Sie den neuen RSS-Feed.

Werbeblock feat. Friedrich Liechtenstein

21. Februar 2014 § 3 Kommentare

Das ist mal prima Werbung für einen Supermarkt:

Für die virale Verbreitung gibt’s noch weitere Videos:

Stock

17. Februar 2014 § 12 Kommentare

Ein Blogstöckchen von Herrn Peter:

1. Nach welchen Kriterien suchst du morgens dein Outfit aus?

Nach “Büro” oder “nicht Büro”, was letztendlich in der Frage mündet: Hoodie oder nicht Hoodie? Es sei denn, ich gehe direkt zum Sport, dann … ach nee, dann ziehe ich auch erstmal einen Hoodie an.

2. Was ist Deine Lieblingsspeise?

Mein Körper durchlebt mehrmals im Jahr unterschiedliche Geschmacksphasen, weshalb die Lieblingsspeise wechselt. Was immer geht, ist Glückscurry mit Gemüse, irgendwas mit Paprika, im Ofen erwärmte Tomaten, frisches Brot mit Butter und Salz. Aktuelle Phase: mittelweiche Frühstückseier.

3. Welche “erste” Schallplatte, Kassette oder CD hast Du Dir von Deinem Taschengeld gekauft?

Schallplatten hatte ich noch – die Märchenplatten habe ich aber allesamt geschenkt bekommen. Die erste gekaufte Schallplatte war “Queen live at Wembley ’86″. Parallel habe ich ein Kassettendeck betrieben. Die erste selbstgekaufte Kassette dürfte eine Disney-Geschichte gewesen sein: “Susi und Strolch”, “Cap und Capper”, sowas in der Art. Meine erste Musikkassette war “Kuschelrock 1″. Meine erste CD habe ich geschenkt bekommen, “Go West” von den Pet Shop Boys. Welches die erste selbstgekaufte CD war, weiß ich nicht mehr.

4. Hast du Angst, du könntest eines Tages wegen irgendwas abgemahnt werden, was du in deinem Blog tust oder unterlässt?

Nein. Ich bin vorsichtig, was das angeht, und veröffentliche nur selbst aufgenommene Bilder. Die Erlebnisse erzähle und fiktionalisiere ich so, dass keine Persönlichkeitsrechtsverletzung vorliegen dürfte.

5. Woher kamst du, als du das letzte Mal aus einem Flugzeug geklettert bist?

Wien.

6. Welche Musik hörst Du, wenn Du an Deinem Blog schreibst? Oder hörst Du gar keine?

Keine. Ich höre wenig Musik. Ich bin kein auditiver Typ, ich bin ein sehr visueller Mensch. Wenn ich zu Hause bin, ist es oft sogar stundenlang still um mich: keine Musik, kein Fernsehprogramm. Jetzt zum Beispiel auch.

7. Welches Produkt steht schon am längsten in Deinem Kühlschrank? Und wie lange wird es noch dort stehen?

Mojo rojo, mitgebracht von den Kanaren; es ist noch haltbar. Dann gibt es so Zeug wie Senf, Tomatenmark und Zitronensaft, das ich einfach nicht so schnell verbrauche.

8. Was war für Dich “das” Buch in den letzten 12 Monaten?

Schwierig, da ich sehr viel und auch sehr unterschiedlich lese. Eindrücklich war “Der menschliche Körper” von Paolo Giordano (“Il corpo umano“) und “Grenzgang” von Stephan Thome. Arno Geigers “Der alte König in seinem Exil” muss ich noch rezensieren – bis jetzt das bewegendste Buch des noch jungen Jahres.

9. Fotografiere Deine Socken, die Du JETZT trägst und füge das Bild zu den anderen Antworten.

Meine Socken? Danach hat mich noch niemand gefragt! Sie sind auch ausgesprochen uninteressant, weil meistens neutral schwarz, braun oder dunkelblau – es sei denn, ich trage eine farbige Strumpfhose. Heute ist Standard-Tag:

Socken, dunkelblau

10. Was ist der höchste Betrag (für eine Person), den Du jemals für ein Menü im Restaurant ausgegeben hast – und war es das wert?

Da muss ich überlegen. Ungefähr 90 Euro? Könnte hinkommen. Es war auf jeden Fall im Landhaus Schnitzer. Ich war auch schon teurer essen, allerdings geschäftlich. Dann habe ich nicht selbst bezahlt.

Winterwellen

23. Januar 2014 § 7 Kommentare

Wunderschöne Bilder aus Oahua, Hawaii.
Gefilmt mit einer Drohne. Mit Ton ist es am schönsten:

[via Frau Wiebke]

Einen frohen zweiten Weihnachtstag!

26. Dezember 2013 § 9 Kommentare

10 Fragen

16. Dezember 2013 § 9 Kommentare

Die liebe Änni hat mir einen Stock zugeworfen.

1. Denkst du manchmal in einer anderen Sprache als deiner Muttersprache? Wenn ja, welche und wann?
Ja. Wenn ich ein Buch in einer anderen Sprache lese, kommt es vor, dass ich in dieser Sprache denke und träume. Wenn ich fremdsprachige Bücher lese, dann vorwiegend auf Englisch und Italienisch. Meistens sind es nur kleine Versatzstücke, Phrasen, Flüche oder Wörter, die ich in dieser Sprache denke und die besser passen als im Deutschen.

2. Welche Eigenschaft an Menschen kannst du auf den Tod nicht ausstehen? Warum?
Ignoranz. Wenn Leute etwas behaupten, sich aber keine Gegenmeinung anhören. Wenn sie – um ein einfaches Beispiel zu nennen –  sagen, Deutschland sei noch nie Fußball-Weltmeister geworden und mich dann auch noch für dumm hinstellen, wenn ich widerspreche. Überhaupt: Mit Menschen, die sich keine zweite Meinung anhören, kann ich nicht umgehen. Dazu gehören auch die Menschen, die gerne schreien: “Selbst schuld!

3. Rituale: Ein anderes Wort für “stumpfsinniger Trott” oder aber Sicherheit vermittelnder Bestandteil deines Lebens?
Rituale sind gut. Es gibt so ein paar Dinge, auf die ich mich regelmäßig freue: Nach dem Fitti in die Sauna, samstags frische Brötchen – solche Sachen. Wie alle Dinge sollten sich aber auch Rituale weiterentwickeln. Manchmal verschwinden welche, dafür kommen neue. Rituale zu haben und zu lieben, heißt nicht, sie auf ewig zu behalten.

4. Rauchst du/ Hast du je geraucht?
Es gab eine Phase, in der ich auf Partys oder in Gesellschaft mal eine oder zwei geraucht habe. Seit einigen Jahren finde ich Rauchen – aktiv und passiv – aber so dermaßen ekelhaft, dass ich auch das nicht mehr mache. Ich meide außerdem Situationen, in denen Leute rauchen, weil ich nicht zugequarzt werden möchte.

5. Wie lange stehst du morgens vor dem Spiegel?
Zum Fönen, Zopf machen und Wimpern tuschen. Alles in allem zehn Minuten.

6. Wie häufig schminkst du dich?
Wenn ich zur Arbeit gehe, tusche ich mir die Wimpern. Wenn ich abends rausgehe, lege ich schonmal Lippenstift auf. Zu Lidschatten oder dergleichen habe ich nie Zugang gefunden. Damit fühle ich mich angemalt.

7. Gehst du gerne in den Zirkus? Warum?
Die Tiernummern fand ich schon als Kind doof, die Artistiknummern sind okay, aber wenn ich Artistik sehen möchte, gehe ich ins Varieté. Die kennen sich damit besser aus, und ich hocke nicht in einem Zelt.

8. Was passiert deiner Meinung nach nach dem Tod?
Es kommen Würmer und Mikroorganismen und fressen mich auf. Dann werde ich zu Humus und ernähre einen Baum. Der Baum ernährt ein puscheliges Eichhörnchen, irgendwer twittert ein Bild dieses Eichhörnchens, und ich lebe ewig weiter.

9. Was war der erbärmlichste/entwürdigendste (Neben-) Job, den du je hattest?
Was wirklich schlimm war, war mein Job in einem Kunststoffbetrieb. Der Betrieb stellte unter anderem die Deckel für Nutella, Honig und Ferrero Rocher her. Ich habe im Drei-Schicht-Betrieb gearbeitet: früh, spät, Nacht. In den acht Stunden hatte ich zehn Minuten Pause, mehr durfte nicht sein. Es war ein heißer Sommer, in der Halle waren 40 Grad. Wir durften nichts zu trinken mit an den Arbeitsplatz nehmen – angeblich wegen Arbeitsschutz. Zwei Wochen lang habe ich Aufkleber in Nutella-Deckelchen getan. Die Deckelchen fuhren auf einer Maschine an mir vorbei und ich habe die Aufkleber reingelegt. Weil es so heiß war, klebten die Aufkleber sehr fest aneinander und ich konnte sie nicht in der Geschwindigkeit auseinanderfriemeln, wie die Deckelchen an mir vorüberfuhren. Ich konnte deshalb den Akkord nicht einhalten und wurde am Tag 15-mal von der Vorarbeiterin rund gemacht. Nach zwei Wochen war Schluss mit Nutella und ich wurde zum Nachfüllen und Wegräumen an verschiedene Maschinen versetzt. Aus einer der Maschinen kamen Deckel für Quarkschälchen. Sie rollten auf zwei Rohren aus der Maschine heraus und fielen, wenn sie zu langsam waren, zwischen diesen Rohren hindurch. Ich musste in den Spalt zwischen den Rohren greifen, um sie aufzusammeln. Dabei bekam ich immer einen kurzen, elektrischen Schlag; ab dem 20. Schlag tat es richtig weh. Das Schlimme in diesem Betrieb war nicht die Arbeit als solche, sondern dass die angestammte Belegschaft die Ferienarbeiter so mies behandelte. Rückblickend glaube ich, dass die Angestellten dort außerhalb des Sommers keine Kollegen haben, die auf einer niedrigeren Hierarchiestufe stehen als sie selbst. Deshalb haben sie an uns ausgelassen, was sie selbst erleben.
Im nächsten Jahr habe ich dann in einem andere Betrieb gearbeitet, im Messebau. Wir haben abends den Lkw beladen, sind morgens um 5 Uhr auf die Messe gefahren und haben von 6 Uhr bis 1 Uhr nachts aufgebaut. Dann sind wir zurück in den Betrieb gefahren, haben den Lkw beladen, sind zwei, drei Stunden ins Bett gegangen und sind dann zurück auf die Messe gefahren. Einmal haben wir für die Intertabac zu Zweit sechs Tonnen Bodenbelag gelegt: ein mal ein Meter große Holzplatten, die in Rahmen verlegt wurden. Der Messestand als solcher stand dadurch auf einem kleinen Podest – die Besucher gingen über den Boden wie auf Dielen; passend für eine Zigarren-Marke. Die Arbeit war sehr anstrengend und schlecht bezahlt, wesentlich schlechter als die Sache in der Kunststofffabrik, aber ich habe sie lieber gemacht, weil ich nicht an eine Maschine gebunden war, weil die Leute netter waren und weil wir schöne Stände erschaffen haben.

10. Wie verhältst du dich in einem Museum?
Ich laufe da rum, gucke mir die Sachen an und vermeide es, von Museumswärtern angeranzt zu werden. Kann man das auch anders machen? Am liebsten mag ich Museen, in denen man etwas anfassen kann, wo ich Dinge ausprobieren oder in irgendwas reingehen darf – Häuser zum Beispiel oder U-Boote oder Flugzeuge. Ich mag sehr gerne Museen, in denen es um Technik geht. In der Schule habe ich nie Zugang zu den Themen gefunden – wahrscheinlich, weil es nicht von mir erwartet wurde. Heute finde ich technische Zusammenhänge sehr interessant. Aber ich mag auch Museen, in denen Gemälde ausgestellt werden. Zumindest, solange ich etwas darauf erkennen kann.

11. Wie stehst du zu Leggins?
Die Frage ist doch: Wie stehen Leggins mir? Im Sommer ziehe ich ab und an welche an, unter Kleidern. Ansonsten nur zum Sport.

Weihnachtsüberraschung

12. Dezember 2013 § 17 Kommentare

Wenn man Weihnachten fliegen muss:

Ist zwar alles nur Marketing. Trotzdem schön. Was ich mir gewünscht hätte? Freie Zeit. Wie sie das wohl gelöst hätten?

[via dem Jawl sein Facebook]

Links

8. Oktober 2013 § 22 Kommentare

In der bayerischen Provinz findet jedes Jahr ein Handball-Turnier für Dorfvereine statt. 2004 nimmt auch die Nationalmannschaft aus Sri Lanka teil. Die Freude im Dorf ist groß – bis die Gäste aus Asien spurlos verschwinden. Ein Webreportage, entstanden in der Deutschen Journalistenschule: Besuch aus Colombo. Sehr lachen musste ich bei dem Satz des Turnierleiters: “Habts ihr 23 Singalesen irgendwo gesehen, ja? Dunkle?” Eine irre Geschichte.

Sebastian Mondial über Offshore-Leaks. Ein dreistündiger Podcast, in dem er erzählt, mit welchen Werkzeugen und Methoden er die 260 GB Daten gesichtet, sortiert und nach Geschichten durchsucht hat. Er erläutert, wie er die Kommunikation der über 80 Journalisten aus 46 Ländern in einem Web-Forum organisierte und am zweiten Tag mit der Festplatte aufwachte – und das Passwort zur Entschlüsselung vergessen hatte. Im letzten Drittel erklärt Sebastian Mondial, wie die Snowden-Enthüllungen die Arbeit von Journalisten verändern und was sie für den Informantenschutz bedeuten.

Ein Blick in die Welt der Kunst: Klassische Skulpturen, angezogen wie Hipster.

Frau Lobo beantwortet die Frage, ob ihr Buch schon fertig ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sehr gut nachvollziehen, aus welchen Motiven heraus diese Webseite entstanden ist.

Der Supermarktblog über krumme Dinger im Gemüseregal und den Versuch, Verbrauchern Gurken und Karotten zu verkaufen, die völlig in Ordnung, aber eben ein bisschen krumm sind.

Ein Mann mit Vergangenheit.

Katrin Seddig macht sich Gedanken darüber, warum Männer Frauen nicht mehr helfen, den Koffer zu tragen oder irgendwo hochzuhieven.

Das “Project Unbreakable” hat Frauen fotografiert, die sexuell missbraucht wurden. Mit im Bild: Was die Täter vorher oder währenddessen zu ihnen sagten.  Hier auch männliche Opfer.

Makro-Aufnahmen von Insekten.

Im Moment beschäftige ich mich ja viel mit Inneneinrichtung – deshalb hier 33 Ideen, wie man sein Heim schöner machen kann. Am besten gefällt mir der Tisch mit den schaukelnden Stühle. Und der Pool zum Nach-Draußen-Schwimmen.

Warum Leute auf alten Fotos nicht lächeln (via @thorstensterk).

Benjamin Ames singt mit seiner Tochter. Sie kann nicht schlafen, weil sie meint, ein Feuerwerk zu hören:

Russisch mit Oxana

23. September 2013 § 18 Kommentare

Seit drei Wochen besuche ich einen Russischkurs.

Meine zarten Kenntnisse der russischen Sprache beschränken sich, wie Sie wissen, auf zentrale Begriffe der russischen Kindererziehung, die Zahlen von 1 bis 100 und auf Körperteile des Huhns. Das ist für den Alltag nicht ausreichend. Um bald auch mit Erwachsenen auf angemessene Weise zu kommunizieren, mache ich nun einen Kurs.

Der Kurs besteht nur aus einer Handvoll Leuten, was ihn sehr effizient macht. Unter ihnen: ein Ehepaar mittleren Alters, das gerne russische Volksweisen hört und erfahren möchte, worum es darin geht, ein spanischer Ingenieur, der wegen der  Wirtschaftskrise nach Deutschland gekommen ist, hier aber mit russischen Kunden zu tun hat, und eine Ukrainerin, die  jung nach Deutschland immigrierte und die Sprache ihrer Familie lernen möchte. Unsere Lehrerin heißt, sagen wir, Oxana.

Oxana ist eine rundliche Frau um die 50 mit blondem, kurzen Haar, das, je weiter die Kursstunde fortschreitet, immer wilder auf ihrem Kopf liegt. Sie macht überschwänglich Mimik (“Sie müssen lächeln! Machen Sie breit, den Mund! Das Russische ist eine fröhliche Sprache!”), sie gestikuliert wie auf dem Jahrmarkt (“Machen Sie mit! So können Sie es besser merken!”), und manchmal singt sie auch, und wir müssen einstimmen. Oxana liebt die russische Sprache. Es vergeht keine Stunde, indem sie nicht die Vorteile es Russischen aufzählt (“So viele Buchstaben! Jeder Laut hat einen eigenen! Ist das nicht praktisch?”). Die eineinhalb Stunden, die der Kurs dauert, vergehen mit nur einem Wimpernschlag.

Heute haben wir zur Melodie von “Bruder Jakob” die 1. Person Singular gelernt. Sie können sich den Text in der Übersetzung etwa so vorstellen:

Ich weiß nicht,
Ich weiß nicht,
ga-har nix,
ga-har nix,

Ich verstehe nicht,
Ich verstehe nicht,
ga-har nix,
ga-har nix.

Wir haben das einstimmig und im Kanon gesungen – bei weit geöffnetem Fenster. Es hörte sich sehr schön an. Ich möchte allerdings nicht wissen, was zufällig vorbeiflanierende Russen gedacht haben.

Schauen Sie mal woanders

19. September 2013 § 3 Kommentare

In ihrem Projekt “4th Trimester” hat die Fotografin Ashlee Wells Jackson Frauen sechs Wochen nach der Geburt fotografiert. Ihr Ziel: ein realistisches Bild von einem Körper zeichnen, der bis vor Kurzem ein Baby in sich trug. Die Kommentare unter dem Artikel zeigen direkt den Grund, warum es dieses Projekt gibt (via Mellcolms Facebook).

Globale Temperaturveränderungen zwischen 1900 und 2013 in einer interaktiven Grafik: Ich habe ungefähr eine Viertelstunde Regler hin- und hergeschoben. Man muss natürlich immer die verschiedenen Monate miteinander vergleichen und nicht den Januar 1902 mit dem Juni 2013. Sehr interessant.

Die Geschichte liegt nun schon eineinhalb Monate im Internet, trotzdem hier nochmal der Link vom bürokratischen Irrsinn, der entsteht, wenn man vor einem deutschen Amt nachweisen muss, dass man eine bestimmte Staatsbürgerschaft nicht hat: Katarina am Rande des Wahnsinns.

Die Illustratorin Mica Angela Hendricks arbeitet mit ihrer vierjährigen Tochter zusammen – das Ergebnis ist ziemlich prima und sieht gar nicht nach Gekrakel aus (via Sue).

Menschen am Meer: Sandra Smilla Dankert hat sich an eine Promenade gesetzt und Menschen fotografiert, die vorbeikommen oder sich ans Geländer stellen und auf die See gucken. Ich sitze ja auch gerne im Café und schaue einfach dem zu, was um mich herum passiert.

Lena Reinhard reist entlang der Seidenstraße von Berlin nach Astrachan: Teil Eins und Teil zwei mit einem Dankeschön und einem Fazit (via Johannes). Wunderschöne Bilder, wunderschöne Eindrücke. Man möchte sofort losfahren und es ihr nachtun.

Der geschätzte Herr Buddenbohm hat den “Klack” entdeckt und sehnt sich nun danach, auch bei anderen Tätigkeiten als beim Playmobil-Zusammenbau ein entsprechendes Geräusch zu hören:

“Schatz, komm doch ins Bett. Die Kinder schlafen und wir haben ja auch schon unfassbar lange nicht mehr…”
KLACK

Sie ahnen vielleicht, dass ich ihn ähnlichen Situation nun immer unauffällig “Klack” denken werde.

Jetzt noch 65 Jahre in fünf Minuten: Das Portrait eines alternden Kindes (via wirres).

Es geht einem wie im Leben: Man guckt einen Menschen Tag für Tag an, guckt ihn an und guckt ihn an – aber erst eines Morgens fällt einem auf, wie alt er plötzlich geworden ist. Oder man selbst. Je nachdem.

Zum Schluss ein bisschen Musik:

Wo bin ich?

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