Lieblingstweets im März
31. März 2013 § 9 Kommentare
Die Lieblingstweets 03/2013:
Seit ich weiß, dass man sich auf die Querplatte eines Rollators setzen und downhill races machen kann, hab ich keine Angst mehr vorm Alter.—
Ute Weber (@UteWeber) March 06, 2013
Leute reden und reden und reden und ich denk' immer nur: Entschuldigung, was ist im Krautsalat?—
Grazia Schonkost (@Steaklight) March 08, 2013
Für Außenstehende, hier ein Bild unserer NTL. http://t.co/z6DnUp6nJo—
Flashy Bieder (@LaertesArt) March 08, 2013
letzte nacht träumte ich noch, mein job sei, kleine ferkelchen mit einer zahnbürste am bauch zu kitzeln bis sie quietschen. ist doch mist.—
m. (@ohaimareiki) March 11, 2013
Gemengelage. Mettenden. Gemengelage. Mettenden. Gemengelage. Mettenden.—
patsyjones (@patsy_jones) March 11, 2013
Kind 3.0 über seine Atemwolken in der Kälte: "Mama, guck mal wie heiß mein Gehürn ist!!!"—
Patricia Cammarata (@dasnuf) March 14, 2013
Es ist durchaus eine sehr einseitige Liebe, aber das sind ja immer die größten. http://t.co/Xj272vnS6M—
Sue Reindke (@HappySchnitzel) March 15, 2013
Biobauernhof. Ein riesiger borstiger Eber besteigt die Sau. Die Kinder sind höchst begeistert: "Das Schwein will reiten!"—
Frische Brise (@_frischebrise) March 16, 2013
Bodenturnen ist ja auch irgendwie Pilates mit Anlauf.—
Kerl zu Diensten (@SuperMarki) March 16, 2013
Dieser Sonntag wird präsentiert von LIEGEN™. LIEGEN™, die entspannte Alternative zu Gehen, Stehen und Sitzen. Probieren Sie jetzt LIEGEN™.—
(@anneschuessler) March 17, 2013
"du bist viel zu dick, hässlich, erfolglos, unsexy und neurotisch. aber mit dieser neuen mascara würde es gehen." (alle frauenzeitschriften)—
(@katjaberlin) March 17, 2013
Trauerkränze rundgelächelt.—
Flashy Bieder (@LaertesArt) March 18, 2013
Frühlingsanfang. Die Müllmänner brüllen Tonnenlockrufe, ein Vogel imitiert Autoalarmanlagen, am Straßenrand liegt ein überfahrener Hase.—
Ute Weber (@UteWeber) March 20, 2013
Immer diese Angst, mit einem Bein in der zu engen Jeans zu stecken und dann einfach aus der Umkleide herauszukippen.—
(@Muermel) March 21, 2013
Immer wenn jemand mich hässlich nennt werde ich sehr traurig und umarme ihn,weil ich weiß dass das Leben sehr schwer für Sehbehinderte ist.—
JohnGreenhorn (@Anagramme4u) March 21, 2013
was nützt das staubsaugen in gedanken.—
(@klatschrose) March 22, 2013
neuer patzt, alles twittert für adler – und wiese reisst sich in hoffenheim n bier auf und sucht ne handball-party in der nähe #KAZGER—
Kai Traemann (@Kaiwilfried) March 26, 2013
Der Hauswart hat jetzt ein Deo. Es sind die kleinen Dinge.—
Mann vom Balkon (@MannvomBalkon) March 27, 2013
Long lost daughter http://t.co/TnYUD6sBff—
LaughHardPics! (@LaughHardPics) March 28, 2013
Ich wünsche mir eine Waschstrasse für's Bad, wo man vorne verschlafenen reingesaugt und hinten geschniegelt wieder rausgespült wird.—
lumeld™ (@lumeld) March 28, 2013
In meiner persönlichen Hölle trage ich bis in alle Ewigkeit eine rutschende Strumpfhose, die ich nicht hochziehen darf.—
Kati Kürsch (@KatiKuersch) March 28, 2013
Frohe Ostern!
! http://t.co/e8XGL7ye8W—
(@muserine) March 31, 2013
Serviceblog: Die Tweets zur Papst-Wahl
13. März 2013 § 10 Kommentare
Best of Konklave:
Inmensamente feliz de ser el nuevo Papa, Francisco I—
Jorge M Bergoglio (@JMBergoglio) March 13, 2013
Jorge Mario Bergoglio just ousted Benedikt XVI as the mayor of Heiliger Stuhl on @foursquare!—
(@gallenbitter) March 13, 2013
Man merkt ihnen die 2000-jährige Erfahrung im Showbiz an. #Vatikan—
Philipp Ostrop (@PhilippOstrop) March 13, 2013
Im Grunde ist das Ritual des schwarzen und weißen Rauchs ja eine Vorform des Twitterns. #papst #konklave—
Stefan Leifert (@StefanLeifert) March 12, 2013
Tja. Das mögen die Italiener nicht, wenn Argentinier in ihrem Land den Titel holen.—
Matthias Mees (@yellowled) March 13, 2013
Der neue Papst hat angeblich deutsche Wurzeln gegessen.—
Prof. Dr. Jette Oops (@Jettlein) March 13, 2013
Die Szene kenn ich schon! http://t.co/cyx91z8HAR—
(@eingenickt) March 13, 2013
Der atmet relativ schnell, hoffentlich passiert da jetzt nix. #papst—
rebekka malten (@rebekkaUndAlles) March 13, 2013
immerhin hat er schon einen hit, den alle mitsprechen können.—
Christian Fischer (@jawl) March 13, 2013
Chips. #wasfehlt—
Isabel Bogdan (@isabo_) March 13, 2013
Knackiger 76-jähriger übernimmt den Job des aus Altersgründen abgetretenen 85-jährigen. Mir ist schon ganz schwindelig vor lauter Reformwut!—
Johnni Danger (@JohnniDanger) March 13, 2013
Ich hasse den jetzt schon.—
Grumpy Merkel (@GrumpyMerkel) March 13, 2013
Deze was beter geweest… #habemuspapam http://t.co/656VHtQnwv—
Pieter (@FlamandPieter) March 13, 2013
Moment: Jetzt sind also der Stellvertreter und die Hand Gottes aus Argentinien?—
Malte Welding (@maltewelding) March 13, 2013
Biggest. Adrenalin. Rush. Ever.
#StPetersSquare
#Habemuspapam—
Fr. John Muir (@Fr_JMuir) March 13, 2013
#kannstedirnichausdenkendas—
Kiki (@e13Kiki) March 13, 2013
#allebekloppt—
Max. Buddenbohm (@Buddenbohm) March 13, 2013
Nicht ein Tweet in meiner Timeline mit Katzen. So traurig.—
Sandra Wiegard (@Elfengleich) March 13, 2013
Gut. Jetzt Fuppes. #fcbafc—
(@ankegroener) March 13, 2013
… to be continued …
Zehn Links und ein Video
13. März 2013 § 22 Kommentare
In den vergangenen Wochen habe ich interessante Sachen gelesen.
Linktipp#1: Tiere
Zum Einstieg zwei Comics vom guten – nein, vom besten Herrn Beetlebum, der dieser Tage Opfer eines Meisenknödels ist, dafür aber – und eigentlich nur wegen ein paar Streifenhörnchen – nach San Diego fahren wird.
Linktipp #2 – #5: Familie
Die liebe Frische Brise hat den Link schon vor zwei oder drei Wochen gepostet, aber das macht ja nichts: Der Text eines Mannes, der acht Kinder hat – alle mit derselben Frau. Für mich der Schlüsselsatz:
“Wir werden schätzungsweise 18 Jahre lang pubertierende Kinder im Haus gehabt haben.”
Eine zugegebenermaßen ziemlich gruselige Vorstellung.
Auch empfehlenswert von der Frischen Brise: “Hallo, ich bin Heike und mein Kind schläft schon durch” – ein Plädoyer für mehr Gelassenheit in der Kindererziehung.
Neuentdeckung: die Mäusedoktorin. Seit sie sieben Monate auf der Forschungsstation Konnevesi in Mittelfinnland verbrachte, hat sie sich in dieses Land verliebt. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie drei Kinder. Der Höhepunkt des Blogs sind für mich die Saunabilder 2006 bis 2013. Außerdem die Erkenntnis: Die Sache mit dem Schnee ist andernorts noch viel, viel schlimmer.
Zum Abschluss bei den Familien-Linktipps das Plädoyer eines Vaters, der überzeugt ist,
“dass viele Männer aus Bequemlichkeit den Job als nicht diskutierbares Scheinargument ins Feld führen, um sich den unbekannten Herausforderungen der Familienarbeit nicht stellen zu müssen.”
Diesen Eindruck kann ich durchaus teilen – ohne jetzt hier in eine differenzierte Diskussion zu gehen.
Linktipp #6: Bücher kaufen
Im Zuge der Amazon-Diskussion erschien auf Carta ein Text mit der Überschrift “Dorfbuchhandlung vs. Internetriese – Gespräch mit einer Buchhändlerin“. Ich kann vieles in dem Text unterschreiben, denn ich nutze auch lieber den stationären Buchhandel als den Online-Versand – weil ich gerne flaniere und weil ich beim Einkaufen immer noch auf Haptik stehe. Was nicht heißt, dass ich niemals bei Amazon oder sonstwo online kaufe – allerdings nur, wenn es mir in dem Moment wirklich praktische Vorteile bringt. Was ich an meiner Lieblingsbuchhandlung im Viertel schätze: Sie legt tolle Bücher aus, immer ein Stück neben dem Mainstream, aber niemals zu abgedreht. Das ist auch der wichtigste Grund, warum ich dort einkaufe: Weil ich, obwohl ich Vielleserin bin und daher vieles kenne, immer noch mit Empfehlungen überrascht werde.
Linktipp#7: Frauen zählen
Frau Anne zählt Frauen. Noch vor zwei, drei Jahren hätte ich das kleinkariert und zehennägelaufrollend feministisch gefunden, aber inzwischen ertappe ich mich immer öfter dabei, wie auch ich Frauen zähle, im Beruf, in Meetings, auf Veranstaltungen, auf Bühnen, in Impressen. Das Ergebnis ist oftmals ernüchternd.
Linktipp #8-9: Wohnungsmarkt Dortmund
Die zauberhafte Sylvia hat zwei Wohnungsanzeigen ausfindig gemacht, die es so nur in Dortmund gibt. Zur Miete stehen eine Wohnung am Borsigplatz und eine Wohnung, bei deren erfolgreicher Vermietung es sogar eine Prämie gibt. Da träumt der vom Wohnungsmarkt gebeutelte Hamburger von.
Linktipp #10: Verlassene Orte
Auf Island stand ich einmal – irgendwo im Süden, hinter eine Bergkuppe bei Höfn – vor zwei verlassenen Gebäuden. Die Häuser waren schon seit Jahren nicht mehr bewohnt, sie hatten schon keine Fenster mehr, aber innendrin konnte ich die Vergangenheit erahnen: Herd, Bilderrahmen, vieles war noch da. Seither habe ich einen Faible für verlassene Orte. Deshalb mag ich die Bilder besonders.
Zu guter Letzt ein Filmbeitrag für Videospielfreunde:
Lieblingstweets im Februar
26. Februar 2013 § 5 Kommentare
Die Lieblingstweets 02/2013:
Einfach mal in der Post vor der Paketaufgabe mehrfach hin und her stolzieren und mit wirrem Blick fragen: "Gehe ich recht in der Annahme?".—
StanBuyMe (@LeChral) February 02, 2013
Auch blöd ist ja, wenn du stinkreicher Manager bei VW bist und dann aber in Wolfsburg wohnen musst.—
Ninia LaGrande (@NiniaLaGrande) February 02, 2013
Auf meinem Grabstein wird stehen: „Sie starb friedlich im Kreise ihrer elektronischen Endgeräte“.—
(@Muermel) February 03, 2013
lol RT @DannyDutch: This Photo Will Change Your Life Forever http://t.co/8pVRNUiV (via @svensonsan)—
Michael Seemann (@mspro) February 05, 2013
Jetzt habe ich nicht nur genauso viele Tour de France Titel wie Armstrong, sondern auch genauso viele Dr.-Titel wie Frau Schavan.—
Thomas "Balu" Walter (@balu) February 05, 2013
Diese Einsamkeit beim Backen nachdem die Hefe gegangen ist.—
Bunte Knete (@BunterKneten) February 08, 2013
Gesprächsunwillig vor Bekannten flüchten, gesehen werden, abgelenkt tun. Bisschen beleidigt sein, weil nicht angesprochen worden. Kann ich.—
Frau Gminggmangg (@Gminggmangg) February 08, 2013
Der Pessimist sagt: "Es geht bergab."
Der Optimist sagt: "Huuuuuiiiiiii!"—
Thomas (@sechsdreinuller) February 08, 2013
Udo Jürgens feat. meine Mama singt immer die falschen Texte.—
Bin immer jut druff★ (@Mackielsky) February 09, 2013
Die @Herzdame schickt Mail mit dem Betreff "Instruktionen". Nordostwestfalen drücken das gerne direkt aus.Ich hätte es Vorschläge genannt.—
Max. Buddenbohm (@Buddenbohm) February 11, 2013
Um ehrlich zu sein: So stelle ich mir jede, wirklich jede, Twitterin vor, bevor ich sie persönlich kennengelernt habe: twitpic.com/c35tg4—
Thomas (@sechsdreinuller) February 12, 2013
Immer, wenn ich auf der Strasse eine Erdnuss entdecke, raune ich die umstehenden Personen mit einem verschwörerischen "Psst, Elefanten!" an.—
Thomas (@sechsdreinuller) February 13, 2013
Volles Kaufhausklo. Ich steh am Pullerbecken und friemel am Reißverschluss.
"Na, findest ihn nicht?"
"Nee, ich such das Ende!"Touche!—
Nr. 22 (@AlterSenator) February 13, 2013
Hab der Paprika geflüstert, was gleich mit ihr passiert… http://t.co/gwF1F5Eq—
Bunte Knete (@BunterKneten) February 13, 2013
„Die Zeiterfassung ist ausgefallen.“
(Mauswegschiebegeräusch aus allen Büros)—
(@Muermel) February 14, 2013
Man denkt so oft dass man es passend hat, und dann reicht es dich knapp nicht. Aber probieren und nachschauen sollte man immer.—
Renate Bergmann (@RenateBergmann) February 16, 2013
Diese Ekelgänsehaut, wenn ich lese, dass ein Unternehmen offene Stellen hat.—
Caro Usel (@colourfulzebra) February 18, 2013
Tim Wiese soll seine Schildkröte abgehauen sein. Wiese: "Ich hab noch versucht, mich draufzuwerfen, aber da war sie schon weg."—
Ralf Heimann (@ralfheimann) February 20, 2013
Ich täusche gern ein innerliches Abwägen des Für und Wider vor, wenn ich Zeit brauche, um zu überlegen, wie noch mal die Frage lautete.—
(@Ingeborch) February 23, 2013
Diese diffuse Angst, aus Versehen etwas zu liken, während man in einer Damenrunde die Fotos eines schönen Mannes auf Facebook zeigt.—
Sue Reindke (@HappySchnitzel) February 24, 2013
Sonntags abends zur Tatortzeit kannste praktisch live nackt twittern und dabei La Paloma auf der Achselhöhle tuten und keiner würd’s faven.—
Kiki (@e13Kiki) February 24, 2013
Ein Tweet aus der sauerländischen Heimat:
ich möchte gegenüber @frau_meike betonen, dass in diesem kaff 2 checkins für 1 mayor ausreichen. diese ironie-ebene geht ja leicht verloren—
Christian Fischer (@jawl) February 07, 2013
@frau_meike ich bin mayor quasi jeden geschäftes und aller pommesbuden im ort. es nutzt sich ehrlich gesagt etwas ab.—
Christian Fischer (@jawl) February 07, 2013
Zum Schluss was mit Tieren:
Eine schöne Sammlung von Ziegen, die wie Menschen schreien youtu.be/PpccpglnNf0—
Christophe Chan Hin (@incredibul) February 13, 2013
wegen dieses videos gelacht und dann so heftig gehustet, dass ich fast gekotzt habe. no regrets! youtube.com/watch?feature=…—
m. (@ohaimareiki) February 25, 2013
Das Geheimnis des Good Hair Day ist gelüftet
25. Februar 2013 § 67 Kommentare
Sensationelle Neuigkeiten:
Ich habe in jahrelangen Eigenexperimenten herausgefunden, wie man dauerhaft einen Good Hair Day hat. Die Lösung ist ganz einfach.
[Wenn Ihnen danach ist, raunen Sie jetzt gerne erstaunt.]
Falls Sie als Kurzhaar- oder Glatzenträger nicht mit dem Problem vertraut sind: An manchen Tagen schwingen meine Haare wie einem 3-Wetter-Taft Werbesport, an anderen sieht’s aus, als hätte ich mir einen Topf Nudeln über den Kopf gekippt. Ich bin natürlich bestrebt, jeden Tag einen 3-Wetter-Taft-Tag zu haben. Aber wie?
Durch nicht zielgerichtete Badezimmeraktivitäten habe ich deduktiv ermittelt, dass folgende Einflussfaktoren in Frage kommen:
- Blöder Montag vs. der Rest der Woche
- Shampoo mit vs. ohne Silikone
- mit vs. ohne Haarkur
- Sommer vs. andere Jahreszeit beziehungsweise:
- verschwitzter Nacken vs. trocken
- Rundbürste vs. andere Bürste
- Babyliss-Fön vs. doofer Hotelfön
- Haare erst antrocknen lassen oder nicht
- Spitzenfluid vs. ohne
- Tag des Zyklus in Ganzzahl (1-28)
Sie sehen: Es gibt praktisch unkontrollierbar viele unabhängige Variablen. Deshalb hat die Studie auch so lange gedauert, immerhin ganze 33 Jahre.
Ergebnis:
Die gute Nachricht ist: Jeder von uns kann einen Tag zu einem Good Hair Day machen. Überraschend: Nur eine der unabhängigen Variablen hat signifikanten Einfluss auf die abhängige Variable, die Fluffigkeit des Haupthaares.
[dramatische Pause, knisternde Spannung]
Es handelt sich um den Zeitpunkt des Fönbeginns nach eine Trocknungsphase der Haare an der frischen Luft. Die Antwort auf alles lautet in diesem Fall nicht 42, sondern 20.
20 Minuten nach Abnahme des Kopfhandtuchs, Durchbürsten der Haare und anschließender Lufttrocknung muss der Fönvorgang beginnen, damit sich ein Good Hair Day einstellt. Erfolgt die Fönung zu früh oder spät, tritt automatisch der Spaghetti-Effekt ein.
Ein spektakulärer Durchbruch in der Good-Hair-Day-Forschung.
Was anderes: Linktipps
19. Februar 2013 § 6 Kommentare
Ich werde ab sofort, nach dem Auftakt vor zwei Wochen, in unregelmäßiger Reihenfolge Links posten, die mir gefallen haben. Ist schließlich ein Serviceblog hier.
Deutsche Neophobie: Die Furcht vor Neuem verhindert die Modernisierung
“Vielleicht ist es unsere Kultur und Mentalität. Garantiert handelt es sich aber zu einem nicht unwesentlichen Teil um Gewohnheit. Die Gewohnheit, die Kontrolle nicht loslassen zu wollen und Experimente zu vermeiden, um der Konfrontation mit dem Ungewissen aus dem Weg zu gehen. Und die Gewohnheit, bis zur maximalen Eskalation zu streiten, statt einen Kompromiss zu finden.”
Ein Text, der einen Zusammenhang herstellt zwischen Herdprämie, Gema, Youtube, Wetten dass und der Angst der Deutschen vor Digitalem.
“Jedes Schicksal ist besonders”
“Zwei Dokumentarfilmer aus Berlin haben 30 Menschen in ihrer Nachbarschaft mehr als ein Vierteljahrhundert lang mit der Kamera begleitet. Ihre Filme zeigen: Nichts ist spannender, anrührender und abgründiger als das ganz normale Leben.”
Tolles, bodenständiges Interview. Ich finde ja auch: Der Reiz des Erzählens liegt im Alltag. Er bietet so viele Geschichten – man braucht sich nur in seinem eigenen Leben umsehen.
“Llamas?!?!?!?!”
Großartige Sammlung von Tieren, die mir zeigt, dass ich ein Glücksfall der Evolution bin. Verglichen mit einem Wolfsfisch beispielsweise.
Der Elternabend an sich – die frühen Jahre
“Natürlich Bio, das ist ja klar, aber Bio darf nichts kosten und Eltern wissen natürlich, wie man kocht und haben daher auch eine Vorstellung, wie man den Kindern günstiges und gut schmeckendes Essen reichen kann, das auch noch Bio ist und das auch der kleinen Lisa schmeckt, denn deren Unverträglichkeit gegen Paniertes war eigentlich nur der Auftakt zu einer Diskussion, die die gesamte Lieferkette der Einrichtung in Frage stellt und nur durch den besonnenen Einsatz der Einrichtungsleiterin, die kurzerhand mit ihrem Kinderstuhl vor die Tür hüpft und damit die Eltern vom Sturm auf die Küche bewahren kann, wird schliesslich beschlossen, das Thema Essen erst einmal auszuklammern und beim nächsten Elternabend wieder aufzugreifen, dann aber im Beisein des Küchenpersonals.”
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, sollte ich doch eines Tages Kinder haben, andere Eltern zu ertragen.
Blake Lively und ihre Schwester Blake Not-So-Lively
Blöd, wenn man das Coverbild photoshopped, im Innern der Zeitschrift aber das Original zeigt. Dazu ein Link zur Dove Werbekampagne. Kennt man, ist aber trotzdem eindrucksvoll, das Video noch einmal zu schauen.
Ich esse trotzdem weiterhin gerne.
“Ich fände es seltsam, wenn mein Vater eine Freundin hätte.”
“Fünf junge Menschen zwischen 14 und 21, aus Berlin und Düsseldorf, aus Marburg, dem Westerwald und Schwäbisch Gmünd. Sie kennen sich nicht, treffen an diesem Tag zum ersten Mal aufeinander. Wir wollen mit ihnen über das sprechen, was sie eint: über ihre Familien. Sie alle sind anders aufgewachsen als Kinder aus klassischen Familien: Ihre Eltern sind lesbisch, schwul oder transgender (vereinfacht gesagt: Sie haben das Geschlecht gewechselt). Mia, Nell, Felix, Malte und Lisa sind in sogenannten Regenbogenfamilien aufgewachsen.”
Schon älter, aber passend zum heutigen Urteil.
Schöne Desktophintergründe.
“Nein, hier besteht keine Not, ein rein männliches Panel zu machen. Das ist nach meiner Meinung Nachlässigkeit, auch wenn das Torsten Panzer, der es moderieren wird, anders sieht, sagt, es sei ihm nur um Kompetenz gegangen, nicht um Geschlecht. Nur: So ändert sich nichts, wenn dir nicht eine einzige kompetente Frau eingefallen ist, obwohl es so viele gibt. Es hat verdammt noch mal auch etwas mit Wahrnehmung der Realität zu tun.”
Wolfgang Lünebürger-Reidenbach hat eine Selbstverpflichtung: Er nimmt nur an Diskussionrunden mit mindestens 40 Prozent Frauenanteil teil. Auf eine Veranstaltung bei der Social Media Week Hamburg trifft das nicht zu. Also hat er seine Teilnahme kurzfristig abgesagt.
Speed Painter D. Westry
12. Februar 2013 § 10 Kommentare
Die Auflösung kommt eine Sekunde vor Schluss:
Frau Nessy im Radio
12. Februar 2013 § 39 Kommentare
Minute 52:12: Frau Nessy bei Radio Fritz Trackback.
Oder andersherum: bei -15:00.
Ich hatte tatsächlich mal eine E-Mail-Adresse namens grossraumpfanne (at) GMX. Beim Flirten war ich damit allerdings nur mäßig erfolgreich.